Kleindöttingen: Messerstecherei in Asylbewerberunterkunft
Als Folge von Meinungsverschiedenheiten griff ein 28-jähriger chinesischer Asylbewerber zu einem Küchenmesser und verletzte einen 31-jährigen Landsmann mittelschwer. Dieser befindet sich im Spital.
Am Sonntag, 24. Juli 2005, traf eine Passantin kurz vor 2100 Uhr auf der Strasse in Kleindöttingen auf einen Mann, welcher verschiedene Verletzungen aufwies. Aufgrund dessen brachte sie ihn selber ins Spital Leuggern und verständigte die Kantonspolizei. Wie sich herausstellte handelte es sich beim Verletzten um einen Bewohner der Asylbewerberunterkunft von Kleindöttingen am Mövenweg. Dessen Befragung sowie weitere Abklärungen ergaben, dass es dort am gleichen Abend zu Meinungsverschiedenheiten mit einem anderen Bewohner gekommen war. Im Verlauf der vorerst verbalen Auseinandersetzung holte dieser in der Küche ein Messer. Damit fügte er seinem Widersacher teilweise tiefe Schnitt- und Stichverletzungen im Gesicht, am Hals sowie an den Armen zu. Es ist glücklichen Umständen zu verdanken, dass das Opfer nicht lebensgefährlich verletzt worden ist. Nach der Tat flüchtete dieses aus der Unterkunft und begegnete daraufhin der Passantin.
Beim Verletzten handelt es sich um einen 28-jährigen Chinesen tibetanischer Herkunft. Er befindet sich nach wie vor in Spitalbehandlung. Der mutmassliche Täter, ein 31-jähriger Landsmann, verliess den Tatort noch vor dem Eintreffen der Polizei. Die Fahndung nach ihm wurde eingeleitet.