Kaiseraugst: Ehefrau erschossen
Ein 47-jähriger Mann erschoss seine 41-jährige Ehefrau. Der unter Alkoholeinfluss stehende Täter wurde in bewusstlosem Zustand im Haus angetroffen und musste mit der Rega ins Kantonsspital nach Aarau geflogen werden. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. Tatablauf und Tatmotiv sind Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung.
Am Samstag, 7. April 2001, ca. 14.35 Uhr, meldete der in Kaiseraugst in einem Einfamilienhaus wohnhafte 47-järige Schweizer (gebürtiger Iraker) über den Polizeinotruf auf die Einsatzzentrale des Polizeikommandos, dass er seine Ehefrau erschossen habe. Beim Eintreffen der Polizei und der Ambulanzbesatzung am Tatort wurden Opfer und Täter in der Wohnung liegend vorgefunden. Die Wiederbelebungsversuche bei der Frau blieben ohne Erfolg. Sie erlag den durch mehrere Schüsse erlittenen Verletzungen. Der offenbar unter Alkoholeinfluss stehende Täter war in bewusstlosem Zustand. Der Grund für dessen Zustand steht noch nicht fest. Er wurde mit der Rega ins Kantonsspital nach Aarau geflogen, wo er sich in kritischem Zustand in der Intensivstation befindet.
Die Tatwaffe, eine Pistole, konnte sichergestellt werden.
Wie bis jetzt bekannt ist, war die Ehe zerrüttet und der Ehemann ging auch keiner geregelten Arbeit mehr nach.
Was aber schlussendlich zu dieser schrecklichen Tat geführt hat, steht noch nicht fest. Tatmotiv, Tatablauf sowie weitere Einzelheiten sind Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung.
Den 4 Kindern der Familie, drei Mädchen und ein Bursche im Alter von 7 bis 19 Jahren, haben sich Verwandte und Bekannte angenommen.