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Kaiseraugst: Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern

Nach einer Auseinandersetzung in einer Asylbewerberunterkunft mussten zwei 28-jährige Männer verletzt ins Spital eingeliefert werden. Beide Beteiligten erlitten schwere Stichverletzungen. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg eröffnete eine Untersuchung zur Klärung des Tatablaufs und der Hintergründe des Streits.

Gestern Mittwoch, 04. Juni 2014, zirka 23.15 Uhr wurde der Polizeinotruf 117 alarmiert, das bei einer Auseinandersetzung in der Asylbewerberunterkunft an der Rinaustrasse in Kaiseraugst, eine Person verletzt worden sei.
Rasch rückten Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei und der Schweizer Grenzwache vor Ort aus. Zudem wurde die Abmulanzbesatzung angefordert.
Beim Entreffen der ersten Polizeipatrouille nach weniger als 10 Minuten wurde festgestellt, dass zwei verletzte Personen zu beklagen waren. Ein 28-jähriger Iraner sowie ein gleichaltriger Afghane wiesen schwere Schnittverletzungen auf. Bei beiden Beteiligten handelt es sich um Bewohner der genannten Unterkunft.

Nach der Erstversorgung wurden sie in der Folge ins Spital überführt. Der 28-jähriger Iraner dürfte nach ersten Erkenntnissen schwerste Verletzungen erlitten haben. Der andere Beteiligte muss weiterhin stationär im Spital betreut werden.

Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sowie der Tatablauf werden nun untersucht. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg eröffnete eine Untersuchung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. Die Kantonspolizei Aargau leitete umfangreiche Ermittlungen und Befragungen ein.