Hunzenschwil: Sauerstofftransporter verunfallt
Ein überholender PW kollidierte seitlich mit einem mit 15 Tonnen tiefgekühltem Flüssig-Sauerstoff beladenen Sattelmotorfahrzeug. Dieses geriet ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich ins angrenzende Wiesland. Verletzt wurde niemand. Der Umlad und die Bergung dauerte bis in den Nachmittag. Der Schaden beläuft sich auf gegen 200'000 Franken.
Am Donnerstagmorgen, 31. Januar 2002, ca. 06.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A1 in Hunzenschwil, Fahrbahn Richtung Zürich, zu einem folgenschweren Unfall. Die Lenkerin eines Personenwagens war im Begriffe, ein mit 15 Tonnen tiefgekühlten Flüssig-Saurstoff beladenes Sattelmotorfahrzeug der Firma Carba-Gas zu überholen. Dabei kollidierte der PW aus bisher unbekannten Gründen seitlich mit dem Sauerstofftransporter, wobei die Kollision auf der Höhe der Vorderachse dieses Transporters erfolgte. Dadurch wurde das Sattelmotorfahrzeug nach rechts abgedrängt, geriet ins Schleudern und überschlug sich auf die Seite. Das Gefährt kam schlussendlich an der Böschung im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Glücklicherweise entstand am Tank kein Leck, so dass kein Sauerstoff austreten konnte und somit auch keine Explosionsgefahr bestand. Durch die Verkehrsleitzentrale
wurden sofort die nötigen Aufgebote wie Stützpunktfeuerwehr Aarau, Ortsfeuerwehr Hunzenschwil und Chemiewehr der Firma Siegfried AG in Zofingen erlassen. Der Umlad und die Bergung nahmen mehrere Stunden in Anspruch und dauerten bis in den Nachmittag hinein.
Gesamthaft standen 68 Leute (Feuerwehr, Chemiewehr, Polizei) im Einsatz.
Der Sachschaden an den Fahrzeugen und an den Autobahneinrichtungen wird auf gegen 200'000 Franken geschätzt.
Der Verkehr konnte die Unfallstelle nur einspurig passieren, so dass zeitweise ein Rückstau von bis zu neun Kilometern entstand.