Hunzenschwil: Falschfahrt endete glimpflich
Ein 33-jähriger Automobilist fuhr gestern Abend in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn T5 auf. Er bemerkte seinen fatalen Irrtum, bevor es zu einem Unfall kam. Die Kantonspolizei hat ihm den Führerausweis abgenommen.
Der in der Schweiz lebende 33-jährige Ukrainer fuhr am Sonntag, 19. Oktober 2008, um 21:45 Uhr von Wildegg her in Richtung der Autobahn T5. Beim Kreisverkehr in Rupperswil mündete er offensichtlich auf der falschen Seite in den Autobahnzubringer ein. Links der durchgehenden Mittelleitplanke fuhr er danach in Richtung T5.
Eine Kantonpolizistin, die sich auf dem Arbeitsweg nach Aarau befand, bemerkte den Falschfahrer noch auf dem Autobahnzubringer. Sie schloss auf gleiche Höhe auf und versuchte, den Automobilisten trotz Leitplanke mit Lichthupe und Hupe auf sein Versehen aufmerksam zu machen. Nach rund 400 Metern bemerkte dieser den fatalen Irrtum und hielt zu Beginn der T5 auf dem Pannenstreifen an. Da zu dieser Zeit kaum mehr Verkehr unterwegs war, ging die gefährliche Fahrt glimpflich aus.
Kurz darauf erschien die inzwischen aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei und kontrollierte den Lenker. Dieser war vollkommen nüchtern und konnte sich den Fehler selbst nicht recht erklären. Allerdings scheint sich der ortsunkundige Lenker mehr auf das Navigationssystem, als auf die Strasse konzentriert zu haben. Die Kantonspolizei verzeigte ihn und nahm ihm den Führerausweis ab.