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Hausen: Asylbetreuer beraubt

Ein 29-jähriger algerischer Asylbewerber bedrohte den Betreuer der Unterkunft mit einem Messer. Dabei raubte er ihm Bargeld und fügte ihm mit Fusstritten Kopfverletzungen zu. Der mutmassliche Täter konnte in der Asylbewerberunterkunft festgenommen werden.

Am Dienstag, 24. August 2005, drang kurz nach 0815 Uhr ein maskierter Mann in das Büro der Asylbewerberunterkunft Hausen ein. Der Unbekannte bedrohte den dort anwesenden Betreuer mit einem Rüstmesser und verlangte in gebrochenem Deutsch die Herausgabe von Bargeld. Der Betreuer kam dieser Forderung nach und händigte dem Mann das vorhandene Notengeld aus. Dieser zwang den Betreuer, sich auf den Boden zu legen und traktierte ihn folglich mit Fusstritten. Dabei zog sich der 64-jährige Mann Prellungen an der Stirne zu. In der Folge verliess der Unbekannte den Raum und schloss die Türe mit dem vorgefundenen Schlüssel von aussen ab. Noch während der Ereignisse im Büro war es dem Betreuer gelungen, einen stillen Alarm auszulösen. Als der maskierte Mann die Unterkunft Minuten später verlassen wollte, trafen die ersten Polizeikräfte bereits vor Ort ein. Daher zog er sich wieder in die Unterkunft zurück. Der Betreuer rettete sich durch das Bürofenster ins Freie. Die Kantonspolizei nahm den mutmasslichen Täter schliesslich im Innern der Unterkunft fest. Bei ihm handelt sich um einen 29-jährigen abgewiesenen Asylbewerber aus Algerien, welcher nicht der fraglichen Unterkunft zugewiesen ist. Er wurde auf Verfügung des Bezirksamtes inhaftiert. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.