Gegen Notenautomatenaufbrecher ermittelt
In einem polizeilichen Ermittlungsverfahren gegen 7 Personen aus dem Kosovo, konnten insgesamt 30 Straftaten, zur Hauptsache Notenautomatenaufbrüche bei Tankstellen, abgeklärt werden. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf ca. 10'000 Franken, wärhend der angerichtete Sachschaden rund 300'000 Franken beträgt.
Die Kantonspolizei Reinach führte in Zusammenarbeit mit der Kapo Kulm ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine vorwiegend im Oberwynental wohnhafte Tätergruppierung.
Die 7 aus dem Kosovo stammenden mutmasslichen Täter, im Alter von 16 bis 44 Jahren, delinquierten in wechselnder Zusammensetzung in den Kantonen Aargau, Zürich und Luzern.
Nach einem Notenautomatenaufbruch vom 18. Februar 2006 bei einer Garage in Zetzwil, konnte einer der Täter ermittelt und am 21. Februar 2006 in Untersuchungshaft genommen werden. Im Laufe des Verfahrens konnten 6 weitere mutmassliche Täter ermittelt und inhaftiert werden. Inzwischen steht das Verfahren vor dem Abschluss. Insgesamt konnten 30 Straftaten, davon 23 Notenautomatenaufbrüche bei Tankstellen und 2 Geldautomatenaufbrüche der SBB, mit einem Gesamtdeliktsbetrag von ca.10'000 Franken sowie einem Sachschaden von rund 300'000 Franken abgeklärt werden. Bei den übrigen Delikten handelt es sich um Übertretungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Strassenverkehrsgesetz.
Die mutmasslichen Täter befinden sich alle wieder auf freiem Fuss.