Brunegg/A1: Folgenschwere Kollision
Der Lenker eines schweren Sattelmotorfahrzeuges prallte gegen ein Sattelmotorfahrzeug, das auf dem Pannenstreifen stand. Die fahrende Komposition geriet ausser Kontrolle, durchbrach die Leitplanke und stürzte die Böschung hinunter. Dessen Lenker wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 300'000 Franken.
Der 53-jährige Lenker des mit Eisen beladenen Sattelmotorfahrzeuges hielt am Montag, 29. Januar 2007, um 14:00 Uhr auf dem Pannenstreifen an. Dort stieg er aus und stand vor die Kabine, um mit seinem Mobiltelefon ein Gespräch zu führen.
Im gleichen Moment nahte von hinten ein zweites schweres Sattelmotorfahrzeug, das mit Leergebinde beladen war. Dieses Fahrzeug prallte seitlich gegen den Sattelanhänger des stehenden Fahrzeuges, schrammte diesem bis zur Kabine entlang und geriet ausser Kontrolle. In der Folge durchbrach die schlingernde Fahrzeugkomposition die Leitplanke und stürzte die etwa zehn Meter hohe Böschung hinunter. Unterhalb davon kam das Sattelmotorfahrzeug auf einem Feldweg auf der rechten Seite liegend zum Stillstand.
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Der 40-jährige Lenker des zweiten Sattelmotorfahrzeuges zog sich nach ersten Erkenntnissen lediglich Prellungen und Schürfungen zu. Eine Ambulanz brachte ihn ins Kantonsspital Baden. Der Lenker des stehenden Sattelschleppers blieb unverletzt.
Der gesamte Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 300'000 Franken. Die Bergung des havarierten Sattelmotorfahrzeuges durch einen Bergungsbetrieb dauert zur Stunde noch an. Im Einsatz standen auch die Feuerwehren Mägenwil, Teile der Feuerwehr Lenzburg und der Unterhaltsdienst der Autobahn.
Der Verkehr konnte die Unfallstelle einstreifig befahren. Trotzdem kam es nicht zu einem grösseren Rückstau. Die Kantonspolizei konnte die Autobahn kurz vor 16:00 Uhr wieder vollständig freigeben.
Die Unfallursache muss noch abgeklärt werden. Bis jetzt steht allerdings fest, dass auch der Lenker des fahrenden Sattelmotorfahrzeuges zum Zeitpunkt der Kollision am Telefonieren war.