Brugg: Aktion "TRE"
Die Regionenpolizei Nord der Kantonspolizei Aargau führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28./29. August 2004, in Grenznähe eine flächendeckende, umfassende Fahndungsaktion mit Verkehrskontrollen durch.
In diese Aktion waren wiederum mehrere Partnerorganisationen involviert. Im Rahmen der Aktion "TRE" standen in den Bezirken Brugg, Laufenburg, Rheinfelden und Zurzach insgesamt 8 Beamte der Landespolizei Baden-Württemberg, 10 Grenzwächter und Militärpolizisten, 5 Stadt- und Gemeindepolizisten sowie 37 Angehörige der Kantonspolizei Aargau im Einsatz. Der Beizug der deutschen Berufskollegen wird durch den schweizerisch-deutschen Polizeivertrag ermöglicht. Bei 10 Kontrollstellen wurden 911 Fahrzeuglenker sowohl fahndungsmässig als auch auf ihre Fahrtauglichkeit hin (Alkohol/Drogen) überprüft.
Dabei ging ein steckbrieflich gesuchter Asylbewerber mit einem gestohlenen Auto und ohne Führerausweis ins Netz. Eine weitere Person musste wegen bestehendem Haftbefehl inhaftiert werden. Weiter war ein Mann im Besitz eines als gestohlen gemeldeten Natels. Deswegen wird er sich vor dem Richter verantworten müssen.
Infolge Angetrunkenheit mussten 6 Führerausweise entzogen werden. Gesamthaft mussten 136 Ordnungsbussen ausgesprochen und 22 Fahrzeuglenker an ein Bezirksamt verzeigt werden.
Während fünf Stunden nächtlicher Fahndungsarbeit wurden zusätzlich auf vier bekannten Raserstrecken Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Von den gemessenen Fahrzeugen waren 110 zu schnell unterwegs. Zwei Raser wurden im Ausserortsbereich (80 Km/h) mit stark übersetzter Geschwindigkeit (127 und 143 Km/h) gemessen. Auch diesen Lenkern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Die Zusammenarbeit zwischen den insgesamt 60 Mitarbeitern der unterschiedlichen Einsatzkräfte verlief sehr gut.
Die Kontrollstellen wurden vom Departementsvorsteher RR Kurt Wernli, vom Regionenchef Hptm Zumsteg, dem Abschnittschef des GWK II, Hptm Zaugg sowie Polizeidirektor Wolfgang Stein aus Waldshut-Tiengen und ranghohen Vertretern der Landespolizei Lörrach inspiziert.