Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Baregg/Neuenhof: Positive Unfallentwicklung

Im Mai 2001 wurde eine weitere Bauetappe des Baregg-Ausbaus und der Überdachung Neuenhofs abgeschlossen. Trotz relativ anspruchsvollen Verkehrsführungen konnte das Unfallgeschehen auf einem niedrigen Stand gehalten werden. Im Zeitraum 1. Mai 2000 bis 31. Mai 2001 mussten bei total 36 Mio. Fahrzeugbewegungen im Raume Baregg nur 175 Verkehrsunfälle polizeilich registriert werden. Dafür verdienen die Verkehrsteilnehmer ein Kompliment der Kapo.


Im Mai dieses Jahres konnte eine wichtige Bauetappe am Baregg/Neuenhof abgeschlossen werden. Die Verkehrsverschwenkungen vor dem Baregg-Tunnel sind nicht mehr notwendig, und die Begrenzung auf 60 km/h wegen den engen Fahrbahnverhältnissen konnte aufgehoben werden. Vom 1. Mai 2000 bis 31. Mai 2001 fuhren ca. 36 Mio. Fahrzeuge durch den Baregg. Dabei gab es trotz der zum Teil anspruchsvollen Linienführungen lediglich 175 Unfälle, bei denen glücklicherweise keine Schwerverletzten und Todesopfer zu beklagen waren.
Auf der Fahrbahn Zürich passierten die Unfälle im Vorfeld des Baregg und vor allem unmittelbar vor dem Tunnel; auch im ersten Drittel des Baregg-Tunnels sind noch Auffahrkollisionen zu verzeichnen. Im Baustellenbereich Neuenhof gab es auf beiden Fahrbahnen primär Streifkollisionen und Unfälle, die auf unvorsichtigen Streifenwechsel oder Abweichen von der Fahrbahn zurückzuführen sind. Von den 175 Unfällen passierten 122 auf der Fahrbahn Zürich und 53 auf der Fahrbahn Bern; dies zwischen der Reuss und der Limmat.
Bemerkenswert ist auch die stetige Abnahme der Verkehrsunfälle seit März 2001. Waren im Mai 2000 noch 25 Unfälle zu verzeichnen, so waren es im Mai dieses Jahr nur noch 8.Die letzten Verkehrszählungen zeigten auch, dass sich die Frequenzen stabilisiert haben und sogar leicht zurückgegangen sind. Dies hat auch zu einer minimalen Abnahme der Staustunden geführt.
Die Polizei spricht den Verkehrsteilnehmer ein grosses Kompliment aus. Obwohl einzelne Rowdys die Situation verschärfen können, werden die Vorschriften und Signalisationen mehrheitlich gut eingehalten. Seit dem 1. Januar 2001 mussten bei total 118 Geschwindigkeitskontrollen 73 Führerausweise entzogen und in knapp 130 Messstunden fast 12'000 Bussen ausgestellt werden. Die höchste Geschwindigkeit wurde bei einer Begrenzung von 80 km/h mit 143 km/h gemessen.
Polizei und Baudepartement wünschen allen Verkehrsteilnehmern weiterhin unfallfreie Fahrt.