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Baden: Selbstunfall mit tödlichem Ausgang (Zeugenaufruf)

In der Nacht auf Samstag ereignete sich in Baden ein schwerer Selbstunfall, bei dem der 32-jährige Lenker wenig später verstarb. Der Beifahrer musste mit mittelschweren Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Vorgängig fiel der schwarze Renault bereits durch sein Fahrverhalten, insbesondere übersetzte Geschwindigkeit, auf der Autobahn A1 auf. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Untersuchung.

Unfallstelle Heute Samstag, 14. Mai 2011, kurz vor 02.30 Uhr prallte ein Renault Mégane-Fahrer an der Bruggerstrasse in eine Mauer, nachdem er mit übersetzter Geschwindigkeit von Neuenhof herkommend durch den Schlossbergtunnel fuhr und dann sein Fahrzeug nach rechts Richtung «Zufahrt Busbahnhof» steuerte.

Wenige Minuten vorher fiel das schwarze Auto mit Zürcher Kontrollschildern bereits auf der Autobahn A1 bei Würenlos auf. Mit stark übersetzter Geschwindigkeit fuhr der Lenker in Richtung Baregg, danach via Ausfahrt Neuenhof in Richtung Baden.
Ein Polizeifahrzeug fuhr mit mehreren hundert Metern Abstand in die gleiche Richtung. Bei der Schulhauskreuzung in Baden überholte der Renaultfahrer die stehende Kolonne links und fuhr bei Rot über die Kreuzung Richtung Schlossbergtunnel, Bruggerstrasse, weiter.

Die Polizisten folgten darauf mit besonderer Warnvorrichtung und gelangten schlussendlich zum verunfallten, total beschädigten Auto.

Zur Bergung der Insassen wurde sofort der Pionierzug der Stützpunkt-Feuerwehr Baden aufgeboten. Der nicht mehr ansprechbare Lenker sowie sein 51-jähriger Beifahrer wurden durch die Ambulanzbesatzungen ins Spital geführt. Ein im Auto mitfahrender Hund konnte die Stadtpolizei Baden in Obhut nehmen und einem Tierarzt weitervermitteln.

Wenige Stunden später erlag der 32-jährige Lenker, ein Schweizer aus dem Bezirk Baden, in Spitalpflege seinen schweren Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine entsprechende Untersuchung zur Klärung des Sachverhalts. Weshalb der Unfallfahrer mit stark übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war, ist noch ungeklärt.

Zur Spurensicherung wurde die Unfallgruppe der Kantonspolizei Aargau beigezogen. Die Bruggerstrasse musste bis 06.30 Uhr in diesem Bereich für den Verkehr total gesperrt werden. Der verunfallte Renault erlitt Totalschaden in der Höhe von zirka 10'000 Franken.

Personen, welche zur Fahrweise des verunfallten Automobilisten machen können, werden gebeten sich mit der Mobilen Einsatzpolizei in Schafisheim (Tel. 062 886 88 88) in Verbindung zu setzen.