Baden: Mehrere Störenfriede festgenommen
Eine Gruppe Rechtsextremer pöbelten am Bahnhof Baden Passanten an. Als die Polizei sie kontrollieren wollte, weigerten sich diese. Es kam zu einem Handgemenge mit der Polizei, wobei vier Polizisten und drei Randalierer leicht verletzt wurde. Schliesslich nahm die Polizei sieben Personen fest.
Zusammen mit seinen beiden dunkelhäutigen Kindern hielt sich ein Schweizer am Samstag, 26. Juli 2008, um 15:00 Uhr auf dem Bahnhofplatz auf. Plötzlich kam eine Gruppe Männer auf die drei zu und pöbelte diese an. Der Vater alarmierte sofort die Polizei, worauf sofort eine Patrouille der Stadtpolizei ausrückte.
Als die Polizisten eintrafen und die jungen Männer kontrollieren wollten, schlug ihnen sofort eine aggressive Stimmung entgegen. Die Männer weigerten sich nicht nur, sich überprüfen zu lassen, sondern gingen sogar auf die Polizisten los. Diese riefen über Funk Verstärkung. Kurz darauf trafen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei ein. Daraus entwickelte sich ein Handgemenge mit den Störenfrieden. Schliesslich gelang es, deren sieben festzunehmen.
Drei Polizisten und eine Polizistin zogen sich Schürfungen und Prellungen zu. Drei der Randalierer wurden ebenfalls leicht verletzt. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um Schweizer im Alter zwischen 19 und 27 Jahren aus der Region - allesamt polizeilich bekannte Rechtsextreme. Die Kantonspolizei befragt sie derzeit auf dem Polizeiposten zum Vorfall. Das Bezirksamt prüft weitere Zwangsmassnahmen.