Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Aktion Schulbeginn 2004 abgeschlossen

Die von der Kantonspolizei und den organisierten Regional- Stadt- und Gemeindepolizeien gemeinsam durchgeführte Aktion Schulbeginn ist abgeschlossen und darf als Erfolg gewertet werden. Die Aktion wurde von der Lehrerschaft wie auch von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen. Obwohl einige Verzeigungen vorgenommen oder Ordnungsbussen ausgesprochen werden mussten, kann das Verhalten aller VerkehrsteilnehmerInnen als gut bezeichnet werden.

Es wurden wiederum durch die Verkehrserziehung „Safety-Patrouillen für Kids“ und die Aktion „Toter Winkel“ durchgeführt. Während der Aussendienst, die Mobile Einsatzpolizei und die organisierten Stadt-, Regional- und Gemeindepolizeien mit ihrer Patrouillentätigkeit vorwiegend präventiv wirkten, wurden zudem mit Geschwindigkeitskontrollen und mit Videoüberwachungen an Fussgängerstreifen durch die Mobile Einsatzpolizei im Bereich von Schulanlagen der Kontrolldruck repressiv gehalten.
„Safety-Patrouillen für Kids“
Während den ersten 3 Schultagen (Montag, 09.08.- Mittwoch, 11.08.2004) wurden in allen Bezirken des Kantons 4 Fahrzeuge der Verkehrserziehungsgruppe als „Safety-Patrouillen für Kids“ eingesetzt. Das neue Layout auf den Fahrzeugen der Verkehrserziehung kam bei der Bevölkerung dabei sehr gut an. In 12 ganztägigen Patrouillen wurden an insgesamt 69 Orten im Bereich von Schulanlagen/Fussgängerstreifen Verkehrsüberwachungen durchgeführt. Dabei wurde ein Fahrzeuglenker wegen Führen eines Personenwagens ohne Führerausweis zur Anzeige gebracht. 7 Schüler mussten mittels Rapport an die Schulpflege beanzeigt werden. Insgesamt wurden 17 Ordnungsbussen an Fahrzeuglenker und Fussgänger ausgestellt. 55 Mal wurde belehrend auf die Verkehrsteilnehmer eingewirkt.
Aktion „Toter Winkel“
In der zweiten Schulwoche (Dienstag, 17.08. - Freitag, 20.08.2004) erfolgte durch die Verkehrserziehungsgruppe für Schüler/Innen der Mittelstufe während 3½ Tagen in 5 Bezirken des Kantons je eine halbtägige Unfallverhütungs-Demo „Toter Winkel“. Dazu stellte die Firma Hangartner AG, Internationale Transporte Aarau, einen Chauffeur mit einem Spezialfahrzeug der ASTAG zur Verfügung. Bei dieser Aktion nahmen total 21 Schulabteilungen mit insgesamt 450 Schüler/Innen teil. Die Demonstration ist sowohl bei den Schülern, wie auch bei den Lehrkräften auf ein sehr positives Echo gestossen. Am Donnerstag, 19.08.2004, hat Regierungsrat Kurt Wernli einer Lektion beigewohnt.
Geschwindigkeitskontrollen
Es wurden vom 09. - 13. August 2004 durch die Mobile Einsatzpolizei total 21 Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulhäusern und Kindergärten durchgeführt. Insgesamt wurden 6350 Fahrzeuge gemessen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug jeweils 50 km/h. Daraus resultierten 4 schriftliche Anzeigen und 320 Ordnungsbussen.
Kontrollstellen/Patrouillentätigkeit
Bei den im ganzen Kanton durchgeführten präventiven Ueber-wachungen von Fussgängerstreifen kam es auch zu Verzeigungen. Bei den Fahrzeuglenkern mussten unter anderem 12 Personen wegen Missachten Vortritt gegenüber Fussgänger auf Fussgängerstreifen und ein Lenker wegen Befahren Trottoir mit Personenwagen beanzeigt werden. Bei drei Personen wurde anlässlich der Kontrollen festgestellt, dass sie überhaupt keinen Führerausweis besassen! Aber auch zahlreiche Schüler mussten wegen diversen Verstössen zur Anzeige gebracht werden. Die Schwerpunkte lagen dabei vor allem beim Führen eines Motorfahrrades ohne Helm und was sehr nachdenklich stimmt: Zahlreiche Schüler waren mit ihrem Velo ohne gültige Vignette und somit ohne Versicherungsschutz unterwegs.
Verschiedenesabr> Durch das Polizeikonkordat Nordwestschweiz wurde diese Aktion als Hauptkampagne unterstützt. Aus diesem Grund erhielten im Aargau ca. 5'600 Erstklässler an ihrem ersten Schultag eine Baseball Cap mit der Aufschrift „Schulanfang“. Die Baseball Caps wurden sowohl von den Erstklässlern wie auch von den Lehrkräften mit sehr positivem Echo entgegengenommen. Die Polizeipräsenz wurde von vielen Motorfahrzeuglenker/Innen, den Lehrerinnen, Lehrern und den Eltern begrüsst und geschätzt. Die Aktion wurde mehrheitlich positiv aufgenommen. Aufgrund des grossen Medienauftrittes wussten viele Fahrzeuglenker von der laufenden Aktion. Das Verhalten aller VerkehrsteilnehmerInnen war vorwiegend gut. Die Aktion „Toter Winkel“ fand bei der Lehrerschaft wiederum sehr grossen Anklang. Schülerinnen und Schüler waren stark beeindruckt und zum Teil erstaunt über die möglichen Unfallgefahren bei Begegnungen mit schweren Motorfahrzeugen als Radfahrer/Innen.