Aargau: Zahlreiche Fahrzeugaufbrüche geklärt
Die Kantonspolizei Aargau hat ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen neun Personen im Alter zwischen 14 und 20 Jahre abgeschlossen. Ihnen werden unter anderem rund 50 Personenwagenaufbrüche zur Last gelegt.
Die neun jungen Männer sind zwischen 14 und 20 Jahre alt und stammen aus Serbien, dem Kosovo sowie aus Kroatien. Sie sind zum grössten Teil im oberen Wynental wohnhaft. Die Kantonspolizei Aargau ist ihnen im Januar und Februar 2009 nach intensiven Ermittlungen auf die Spur gekommen.
Den jungen Männern wird zur Last gelegt, im Zeitraum zwischen September 2008 und Februar 2009 in unterschiedlicher Zusammensetzung gegen 60 Straftaten begangen zu haben. Den grössten Anteil davon machen die rund 50 Fahrzeugaufbrüche aus, welche die Beteiligten eingestanden haben. Damit konnte die Kantonspolizei eine Serie solcher Straftaten klären, von der das obere Wynental während Wochen betroffen war (siehe auch Medienmitteilung vom 23. Dezember 2008). Dazu kommen weitere Autoaufbrüche an anderen Orten im Kanton, einige Einbruchdiebstähle, Bargelddiebstähle und auch Betäubungsmitteldelikte.
Neben Bargeld hatten die Beteiligten aus den aufgebrochenen Fahrzeugen Navigationsgeräte, Autoradios, Mobiltelefone und sonstige Wertsachen erbeutet. Davon konnte die Kantonspolizei nur noch einen kleinen Teil sicherstellen. Der Rest war bereits an verschiedene Personen weitergegeben worden. Der gesamte Deliktsbetrag beläuft sich auf rund 40'000 Franken. Der Sachschaden beträgt rund 25'000 Franken.
Vier der neun Beteiligten befanden sich mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Sie müssen sich nun - je nach Alter - vor dem Bezirksamt Kulm, der Jugendanwaltschaft sowie der Schulpflege verantworten.