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Aargau: Wirtshausräuber in Haft

Intensive Ermittlungen, Recherchen und Hinweise haben schlussendlich zur Ermittlung der mutmasslichen Täter geführt. Diese wurden auf Verfügung des Bezirksamtes Bremgarten und der Jugendanwaltschaft Aarau festgenommen und inhaftiert. Bei ihnen handelt es sich um 1 Schweizer, 1 Italiener und 4 Jugoslawen, alle mit Wohnsitz im Freiamt. Erste Geständnisse liegen vor.


Die Kantonspolizei wie auch das Bezirksamt Bremgarten haben alles daran gesetzt, um die Wirtshausräuber rasch zu fassen. Intensive Ermittlungen, Recherchen und nicht zuletzt auch diskrete Hinweise, haben schlussendlich zu den mutmasslichen Tätern geführt. Das Bezirksamt Bremgarten und die Jugendanwaltschaft Aarau haben dann die Verhaftung und Inhaftierung dieser Personen verfügt. Die ersten Festnahmen erfolgten am 18. April 2001. Einer der Täter legte bereits nach der Festnahme bezüglich dem Raubüberfall auf das Restaurant Sternen in Fischbach-Göslikon ein Teilgeständnis ab, was aber aus taktischen Gründen noch nicht bekanntgegeben werden konnte. Zudem drängten sich weitere Festnahmen auf, die heute Montag, 23. April 2001 vollzogen wurden. Nun befinden sich 6 Burschen / Männer, ein 20-jähriger Schweizer, ein 15-jähriger Italiener und vier Jugoslawen im Alter von 14 – 24 Jahren, alle mit Wohnsitz im Freiamt, in Untersuchungshaft. Bereits liegen die ersten Geständnisse bezüglich der 3 Raubüberfälle, Restaurant Marti in Othmarsingen vom 3. März, Restaurant Linde in Büttikon vom 5. April und Restaurant Sternen in Fischbach-Göslikon vom 13. April, vor. Einzelheiten wie Bewaffnung, Beute, jeweilige Täterzusammensetzung, Fahrzeuge, etc. stehen noch nicht fest und sind Gegenstand der laufenden Untersuchung.
Es muss auch davon ausgegangen werden, dass die Inhaftierten noch weitere Straftaten verübt haben dürften, weshalb die Ermittlungen entsprechend ausgedehnt werden.

Die Kantonspolizei und das Bezirksamt Bremgarten haben volles Verständnis für die Beunruhigung, die diese Raubüberfälle bei den Wirtsleuten im Freiamt ausgelöst hat und hoffen, dass mit der Verhaftung der Täter in der Gastronomie wieder Ruhe einkehrt.
Hier noch ein Hinweis der Polizei:
Die in diesem Zusammenhang von GASTROSUISSE und der Koordinationsstelle für Verbrechensprävention erarbeitete Broschüre sollte eingehend studiert werden. Die darin enthaltenen Tips und Informationen über richtiges Verhalten, können im Ernstfall entscheidend mithelfen, Risiken und Schäden so klein wie möglich zu halten. Diese Broschüren werden von GASTROSUISSE verteilt.