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Aargau: Vorsicht, Einbrecher!

Zur Zeit muss wieder vermehrt mit Einbrechern gerechnet werden. Alleine gestern wurden der Kantonspolizei ein halbes Dutzend Einbrüche in Wohnhäuser gemeldet. Die Tatorte verteilen sich auf verschiedene Gebiete.

Täterschaft vor allem tagsüber aktiv

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Oberwil-Lieli war Donnerstagmorgen, 4. Oktober 2012, nur kurz ausser Haus, als bei ihr eingebrochen wurde. Die Täterschaft durchwühlte Schränke und Schubladen und entwendete dabei Bargeld sowie Schmuck. Die Polizei leitete sofort die Fahndung nach verdächtigen Personen ein und erhöhte ihre Präsenz in der Region. Dennoch blieb die Täterschaft verschwunden.

In Zofingen kehrten die Bewohner eines Einfamilienhauses gegen Mittag aus den Ferien zurück und stellten einen Einbruch fest. Noch ist unklar, ob und welche Beute die Täterschaft gemacht hat. Auch steht die Tatzeit nicht fest.

Zwischen dem späten Nachmittag und dem späten Abend gingen bei der Kantonspolizei weitere vier Einbruchsmeldungen ein. Betroffen waren Einfamilienhäuser in Rudolfstetten, Hausen, Kaiseraugst und Nussbaumen. Die Täterschaft muss irgendwann während des Tages am Werk gewesen sein.

Verdächtige Personen sofort melden

Zur Zeit verzeichnet die Kantonspolizei Aargau eine rege Einbruchskriminalität im Wohnbereich, wobei sich die Zahlen auf durchschnittlichem Niveau bewegen. Mit den länger werdenden Nächten ist allerdings damit zu rechnen, dass die sogenannten Dämmerungseinbrüche zunehmen werden. Diese jüngsten Fälle zeigen, dass Einbrecher durchaus mitten am Tag aktiv sind. Die Kantonspolizei mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. So bittet sie die Bevölkerung, verdächtige Personen und Fahrzeuge in Wohnquartieren sofort zu melden (Notruf 117).

Mehrere solche Meldungen erhielt die Kantonspolizei gestern gegen 16 Uhr aus Kaiseraugst, wo ein schwarzer BMW mit französischen Kontrollschildern auffiel. Anwohner beobachteten, wie jemand ausstieg und verdächtig um die Häuser schlich. Trotz sofortiger Fahndung konnte die Polizei die Verdächtigen nicht mehr antreffen. Möglicherweise handelt es sich dabei um die Täterschaft des Einbruchdiebstahls, der dann erst am Abend festgestellt wurde.