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Aargau: Viele Polizeieinsätze

Letztes Novemberwochenende; viel Arbeit für die Polizei: 20 Einbrüche, 25 Streitigkeiten, 8 Häusliche Gewalten.

Am letzten Novemberwochenende, hatte sich die Aargauer Polizei vom Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag wieder mit vielen aktuellen Ereignissen zu befassen.
Insgesamt 20 Tatbestandsaufnahmen erfolgten bei Einbrüchen. Dabei erstreckte sich das Einsatzgebiet der Einbrecher über den ganzen Kanton ohne geografisch klar ersichtlichen Schwerpunkt. Am Freitag und am Samstag drangen an 4 Örtlichkeiten während der Tageszeit, das heisst zwischen 8 und 17.30 Uhr ungebetene Gäste in Wohnungen oder Häuser ein. Es ist daher ratsam, Wohnungen und Häuser auch während der Tageszeit zu sichern, das heisst die Türen und Fenster bei Abwesenheit zu verschliessen.

26 mal rückte die Polizei wegen verschiedenster Streitigkeiten aus. Bei mehreren Schlägereien gab es auch leicht verletzte Personen. Mehrere Personen mussten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und In zwei Fällen musste sogar eine Ambulanz aufgeboten werden. Viele Unstimmigkeiten resultierten aus übermässigem Alkoholkonsum oder Streitigkeiten unter Gruppierungen verschiedener Nationalitäten. Mangelnde Kommunikationsbereitschaft sowie Animositäten bei geringen Provokationen führten oft sofort zu tätlichen Auseinandersetzungen. Bei einem Vorfall gelangte zudem eine Schlagwaffe zum Einsatz und an einem Fussballturnier wurden die Differenzen gleich mit den Fäusten bereinigt. Die Hemmschwelle für tätliche Übergriffe lag dabei mehrmals sehr tief.

9 mal wurde via Notrufzentrale im Polizeikommando auch Hilfe wegen Häuslicher Gewalt angefordert. Dabei handelte es sich nicht nur um Auseinandersetzungen zwischen Ehepartnern oder in eheähnlichen Gemeinschaften lebende Personen. Auch Jugendliche welche ihrer Meinung nach von den Eltern ungerecht behandelt wurden oder Eltern, welche im Umgang mit ihren Kindern nicht mehr zurecht kamen, ersuchten bei der Polizei um Hilfe oder erstatten gar eine Anzeige. Glücklicherweise wurden bei diesen Vorfälle keine Personen verletzt, doch lag die Ursache mehrmals auch bei übermässigem Alkohol- oder Drogenkonsum.