Aargau: Viele Fahrräder unbeleuchtet
Im Rahmen der Aktion "LUX" überprüfte die Polizei letzte Woche die Beleuchtung an den Fahrzeugen. Insbesondere bei den Fahrrädern waren viele gar nicht oder nur mangelhaft beleuchtet.
Zusammen mit den Kommunalpolizeien führte die Kantonspolizei zwischen dem 1. und 5. November 2010 die alljährliche Aktion «LUX» durch. Im Fokus steht dabei die Beleuchtung der Fahrzeuge, insbesondere der Fahrräder und Motorfahrräder.
Mehrheitlich am frühen Abend kontrollierten letzte Woche fast 160 Polizisten im ganzen Kanton über 500 Fahrradfahrer, 50 Mofa-Lenker und dazu noch über 700 Motorfahrzeuge. Weil jegliche Beleuchtung fehlte büsste die Polizei 52 Fahrradfahrer und verzeigte 15 Schüler altersbedingt an die Schulpflege. Weitere 52 Velofahrer und zwei Mofa-Lenker wurden verwarnt, weil nur eines der vorgeschriebenen Lichter brannte. Fener stellte die Polizei fest, dass an einem Dutzend Fahrräder die Vignette, also der Versicherungsschutz fehlte.
Neben den Zweiradfahrern verwarnte die Polizei über 120 Automobilisten wegen mangelhafter Beleuchtung ihres Fahrzeuges. Weitere fünf Lenker mussten verzeigt werden, weil die Beleuchtung nicht den Vorschriften entsprach.
Bei den Lichtkontrollen stiess die Polizei auch auf zwei Automobilisten, die angetrunken waren.
Die Polizei ruft nochmals dazu auf, jetzt im Hinblick auf die Winterzeit die Beleuchtung am Velo, Mofa und Auto zu kontrollieren und wenn nötig in Ordnung zu bringen. Inbesondere geht der Appell an die Eltern, die Velos ihrer Kinder regelmässig zu überprüfen. Immer wieder sind bei Dunkelheit Schulkinder anzutreffen, die ohne jegliche Beleuchtung unterwegs sind.
Die Polizei wird die Kontrollen der Beleuchtung fortsetzen und Verfehlungen ahnden.