Aargau: Vandalen und Lärm
Über das Pfingstwochenende war die Polizei im Aargau auffallend oft wegen Unfugs, Vandalen und Ruhestörungen im Einsatz.
Mit Filzstift verunstalteten unbekannte Vandalen in Zofingen die neu erstellte WC-Anlagen beim «Trottenweiher». Die Tat wurde am Pfingstmontag, 1. Juni 2009, bemerkt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1'000 Franken.Mit Filzstift verunstalteten unbekannte Vandalen in Zofingen die neu erstellte WC-Anlagen beim «Trottenweiher». Die Tat wurde am Pfingstmontag, 1. Juni 2009, bemerkt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1'000 Franken.
Unbekannte öffneten in der Nacht auf Samstag in Oberrohrdorf die zum Versand bereitgestellten Zeitungsbündel und warfen die etwa 150 neuen Zeitungen auf die Strasse. Der Wind verteilte das Papier folglich in der ganzen Umgebung. Der Sachschaden beträgt einige hundert Franken.
In Wohlen war es ein Wartehäuschen der Bahn, in Aarburg eine Bushaltestelle, wo Vandalen in blinder Zerstörungswut Scheiben einschlugen. Bei den Taten in der Nacht auf Sonntag entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In Mühlau rissen Unbekannte in der Nacht auf Sonntag bei einer Strassenbaustelle die Kabel der Lichtsignalanlage aus und richteten damit einen Sachschaden von mehreren tausend Franken an.
Zusammen mit diesen Beispielen gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei über das Pfingstwochenende gegen 40 Meldungen wegen verschiedener Sachbeschädigungen und Unfugs ein. Mehrheitlich handelte es sich um das Werk von Vandalen oder übermütigen Personen.
Schliesslich rückten vor allem die Regionalpolizeien rund 50 Mal wegen Meldungen über Ruhestörungen aus. Diese verteilten sich hauptsächlich auf die Nachtstunden. Anwohner meldeten sich vor allem wegen Partylärms, lärmender Jugendlicher, Feuerwerk oder Musik aus Lokalen. Die Polizei sorgte - sofern noch notwendig - für Ruhe.