Aargau: Trickdiebinnen bei Bancomaten
Der Kantonspolizei wurden am Samstag drei ähnliche Fälle von vermutlichen Trickdieben gemeldet. Bei Geldausgabeautomaten sprachen junge Frauen Personen an, um diese abzulenken. In einem Fall gelang es den Täterinnen, einem älteren Mann zweihundert Franken zu stehlen und zu veschwinden.
Am Samstag, 3. November 2012 erhielt die Kantonspolizei drei Meldungen von verdächtigen Personen, die im Bereiche von Bankfilialen Personen ansprachen und vermutlich bestehen wollten.
In Brugg sprachen um 15.40 Uhr zwei junge Frauen (17-20 Jahre, helle Kleider, helle Haare) einen 78-jährigen Mann an, der beim Geldausgabeautomaten zweihundert Franken beziehen wollte. Eine Frau lenkte den Mann ab und hielt ihm ein Klemmbrett mit einem Schreiben vor, während die Mittäterin sich das Geld schnappte.
In Frick wurde eine Frau nach 16.00 Uhr in ähnlicher Art und Weise angesprochen und bedrängt. Zwei junge Frauen traten als mutmassliche Täterinnen auf, mussten aber ohne Beute verschwinden.
Um 18.45 Uhr traten wiederum zwei Frauen, vermutlich Osteuropäerinnen auf. In Baden sprachen sie Kunden an, die sich bei einem Bank-Geldausgabeautomaten aufhielten. Beim Erscheinen der Polizeikräfte waren sie bereits verschwunden. Ob sie mit ihrem Trickbetrug Beute machten, ist unbekannt.
In allen drei Fällen dürfte die gleiche Täterschaft am Werk gewesen sein.
Die Kantonspolizei warnt vor diesem dreisten Vorgehen. Schauen Sie sich um, bevor sie bei einem Automaten einen Bargeldbezug tätigen. Lassen Sie sich auf keinen Fall in ein Gespräch verwickeln. Häufig geben diese Tätergruppen vor, Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln.