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Aargau: Polizei überall gefordert

Am vergangenen Wochenende ereigneten sich etliche, darunter auch schwere Verkehrsunfälle. Einmal mehr verzeichnete die Kantonspolizei auch wieder viele Streitigkeiten und Schlägereien.

Zwischen Freitag- und Sonntagnachmittag rückte die Kantonspolizei an rund 25 Verkehrsunfälle aus. In Seon starb am Samstagabend ein Fussgänger. Eine Mofa-Lenkerin und eine Motorradfahrerin wurden bei weiteren Unfällen schwer verletzt (siehe separate Medienmitteilungen). Vier Personen zogen sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu. Mehrheitlich blieb es jedoch bei Blechschäden.

Auch dieses Wochenende war aus polizeilicher Sicht wieder gezeichnet von zahlreichen Streitigkeiten und Schlägereien. So gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei gegen 40 Meldungen ein. Meist waren an diesen Auseinandersetzungen junge Leute beteiligt. In Baden wurde am Freitagabend ein Jugendlicher durch Messerstiche schwer verletzt (siehe separate Medienmitteilung). Bei den übrigen Zwischenfällen zog sich niemand ernsthafte Verletzungen zu.

Im weiteren hatte sich die Kantonspolizei mit rund zehn Einbruchdiebstählen zu befassen. Betroffen waren neben zwei Wohnungen mehrere Firmengebäude, ein Café und ein Clublokal. Die Einbrecher erbeuteten mehrheitlich Bargeld, aber auch Computer, Forstgeräte und Baumaschinen. Die Tatorte verteilen sich auf das ganze Kantonsgebiet.

Kantonspolizei und Regionalpolizeien wurden acht Mal wegen Häuslicher Gewalt um Hilfe gerufen. Meist handelte es sich um Streitigkeiten zwischen Ehegatten. Die Kantonspolizei verhaftete zwei Ehemänner, die ihre Frauen geschlagen und bedroht hatten. Eine der betroffenen Frauen wurde leicht verletzt.