Aargau: Koordinierte Fahndungsaktion
Bei der koordinierten Fahndungsaktion "Spinne" gelangten 577 Mitarbeiter von Polizei und Grenzwacht zum Einsatz. Gesamthaft 36 Personen wurden verhaftet. Über 17 Personen mussten Abklärungen getroffen werden, da sie wegen Aufenthaltsnachforschung gesucht wurden und 515 Personen mussten wegen unterschiedlicher Delikte beanzeigt werden.
In den Nächten Do./Fr. 2./3. und Fr./Sa. 3./4. Juni, jeweils zwischen 16 und 04 Uhr, führte die Kantonspolizei zusammen mit den Regional- und Gemeindepolizeien, der Bahnpolizei und Mitarbeitern des Grenzwachtkorps unter der Bezeichnung "Spinne" eine koordinierte Grossfahndung durch. Dabei standen 577 Personen im Einsatz. Bei den durchgeführten Kontrollen mussten 36 Personen verhaftet werden. Bei 17 Personen mussten detaillierte Abklärungen durchgeführt werden da sie wegen offener Delikte oder unbezahlter Bussgelder im Fahndungsregister verzeichnet waren. Weiter wurden insgesamt 515 Verzeigungen ausgesprochen. Dabei handelte es sich um 9 Delikte im Bereich Strafgesetz, 36 Delikte wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, 26 Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz, 7 Anzeigen im Waffenbereich und 437 Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz. Diverses Deliktsgut wurde sichergestellt. Gegen 3 verhafteten Personen musste ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, da sie verdächtigt werden deliktische Handungen begangen zu haben.