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Aargau: Dämmerungseinbrecher weiterhin aktiv

In den frühen Abendstunden suchten unbekannte Einbrecher in Berikon, Suhr, Brugg, Sins und Frick Wohnhäuser heim. Die Täterschaft erbeutete Bargeld, Uhren und Schmuck.

Als die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Bühlfeldstrasse in Berikon am Mittwoch, 22. November 2006, gegen 19:00 Uhr, heimkehrte, hörte sie, wie jemand eiligst das Haus verliess. Sie alarmierte die Kantonspolizei. Diese stellte fest, dass offensichtlich zwei Einbrecher die Balkontüre aufgewuchtet und anschliessend das Haus durchsucht hatten. Durch die eintreffende Hausbewohnerin aufgeschreckt, flüchteten die Einbrecher durch die Terassentüre und blieben verschwunden.

In Suhr suchten Einbrecher ein Einfamilienhaus am Haferweg heim. Nachdem die Täterschaft die Küchentüre aufgebrochen hatte und eingestiegen war, durchsuchten sie das Haus. Die Bewohner bemerkten die Tat, als sie gegen 18:00 Uhr eintrafen.

Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Altenburgstrasse in Brugg mussten kurz nach 19:00 Uhr einen Einbruchdiebstahl feststellen. Dort hatte die Täterschaft zuerst vergeblich versucht, über ein Kellerfenster einzudringen. Danach drückte sie die Sitzplatztüre auf und durchsuchte Schränke und Schubladen.

Um 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale eine weitere Einbruchsmeldung aus Sins ein. Dort hatte sich eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus im Tschampani verschafft. Auch hier war die Täterschaft durch die Terassentüre eingedrungen und hatte die oberen Stockwerke des Gebäudes durchsucht.

Schliesslich hatte in Frick eine unbekannte Täterschaft vergeblich versucht, in ein Einfamilienhaus Im Leim einzudringen. Es blieb bei einer eingeschlagenen Scheibe in der Sitzplatztüre.

Sämtliche Straftaten müssen in den frühen Abendstunden begangen worden sein. Die Täterschaft erbeutete hauptsächlich Bargeld, Uhren und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken. Noch ist unklar, ob und welche Zusammenhänge zwischen diesen Einbruchdiebstählen vorliegen.

Die Kantonspolizei Aargau warnt vor diesen "Dämmerungseinbrechern", welche weiterhin aktiv sein dürften. Eine besonders wirksame Vorbeugungsmassnahme ist die Nachbarschaftshilfe. Ein gutes Verhältnis, gegenseitige Information und die sofortige Verständigung der Polizei (Notruf 117) bei verdächtigen Feststellungen helfen, den Einbrechern das Handwerk zu erschweren.