Aargau: "Dämmerungseinbrecher" aktiv
In den vergangenen zwei Tagen waren an mehreren Orten im Kanton Einbrecher am Werk, die im Schutz der frühen Dämmerung zuschlugen. Sie erbeuteten vorwiegend Bargeld und Schmuck.
Als der Bewohner eines Einfamilienhauses in Etzgen am Mittwoch, 4. November 2009, kurz nach 19 Uhr heimkehrte, musste er feststellen, dass Einbrecher am Werk gewesen waren. Diese hatten ein Fenster aufgewuchtet und danach im ganzen Haus Schubladen und Schränke durchwühlt. Dabei erbeuteten die Unbekannten Bargeld und eine goldene Armbanduhr. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Der Sachschaden beträgt rund 2'000 Franken.
Mit einer Leiter, die sie auf einer nahen Baustelle gefunden hatten, stiegen Einbrecher über den Balkon in eine Parterrewohnung in Nussbaumen ein. Es blieb beim Sachschaden von rund 1'200 Franken. Auch bei einer zweiten Wohnung in Nussbaumen blieben Einbrecher erfolglos und richteten lediglich Sachschaden an. An beiden Orten dürfte die Täterschaft gestern in den frühen Abendstunden zugeschlagen haben. Die Bewohner bemerkten die Tat jeweils erst bei der Heimkehr am späteren Abend.
In Baden verscheuchte gestern Abend um 21.45 Uhr der Bewohner eines Mehrfamilienhauses einen Unbekannten, den er auf dem Balkon seiner Wohnung ertappte. Der Bewohner sah noch, wie der mutmassliche Einbrecher und ein Komplize davonrannten. Trotz sofortiger Fahndung durch Patrouillen der Stadtpolizei Baden blieben die beiden verschwunden.
Bereits am frühen Dienstagabend, 3. November 2009, suchten Einbrecher zwei Einfamilienhäuser in Aarau heim. Bei einem der Häuser nutzten sie ein schräggestelltes Fenster zum Einstieg und durchsuchten alle Räume. Beim zweiten Haus brachen sie das Vorhaben - vermutlich wegen des Hundes der Familie - vorzeitig ab.
Die Kantonspolizei rechnet mit weiteren Einbruchdiebstählen dieser Art und mahnt zu erhöhter Vorsicht. Einige einfache Massnahmen senken das Risiko, Opfer eines Einbruchdiebstahls zu werden. Zudem sollten verdächtige Personen und Fahrzeuge sofort der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden. Nähere Infos siehe Rubrik «Prävention».