Aargau: Beleuchtung oftmals mangelhaft
Letzte Woche führte die Polizei kantonsweit die Aktion "Lux" durch. Im Fokus stand die Beleuchtung von Fahrrädern und Motorfahrrädern. Bei rund 40 Prozent der kontrollierten Fahrzeugen musste die Polizei die Beleuchtung beanstanden.
Wie jedes Jahr führte die Kantonspolizei zusammen mit den Regionalpolizeien in der Woche zwischen dem 3. und dem 7. November 2008 die Aktion "Lux" durch. Dabei überprüfte die Polizei auf verschiedenen Kontrollstellen im ganzen Kanton gezielt die Beleuchtung der Fahrräder und der Motorfahrräder. Gleichzeitig wurde auch die Beleuchtung der Motorfahrzeuge überprüft.
Insgesamt nahm die Polizei 463 Fahrräder unter die Lupe. Weil die Beleuchtung ganz fehlte, büsste oder verzeigte die Polizei 91 Fahrradlenker. Weitere 71 mussten verwarnt werden, weil nur eines der Lichter brannte. Bei neun Fahrräder fehlte die Vignette und damit der Versicherungsschutz, was bei einem Unfall schwerwiegende Folgen haben kann.
Auch wiesen viele Autos Mängel bei der Beleuchtung auf. So musste die Polizei gegen 200 Lenker verwarnen oder sogar verzeigen. Meist brannte auf einer Fahrzeugseite nur noch das Standlicht. In wenigen Fällen war eine Seite gänzlich unbeleuchtet.
Gesamthaft kontrollierte die Polizei rund 1'300 Fahrzeuge. Abgesehen von der Beleuchtung mussten auch andere Verkehrsdelikte geahndet werden - darunter auch zwei Automobilisten unter Alkohol- und einer unter Drogeneinfluss.
Der Anteil von Lenkern, die im Rahmen dieser Aktion gebüsst oder verwarnt werden mussten, beträgt rund 40 Prozent. Angesichts dieser Bilanz ruft die Kantonspolizei dazu auf, für eine korrekte Beleuchtung des Zweirads oder des Autos besorgt zu sein. Immer wieder fällt auf, dass Kinder mit ihren Kindern ohne Licht unterwegs sind. Hier appelliert die Kantonspolizei an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern.
Die Kantonspolizei wird der Fahrzeugbeleuchtung weiterhin die notwendige Beachtung schenken und entsprechende Kontrollen durchführen.