Aargau: "Aktion Lux"
Bei über 1'000 Fahrzeugen wurde der Zustand der Beleuchtung und Bereifung kontrolliert. 30% der kontrollierten Fahrzeuge wiesen grössere oder kleinere Mängel auf, was für 20% der Fahrzeug-lenker/innen eine Anzeige zur Folge hatte.
Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit den organisierten Stadt- und Gemeindepolizeien vom Montag 20.10.2003 bis Freitag 24.10.2003 die "Aktion Lux" durch. Auf dem ganzen Kantonsgebiet wurden am Abend gezielte Beleuchtungs- und Reifenkontrollen an Motorfahrzeugen durchgeführt. Bezüglich Beleuchtung wurden schwergewichtig Fahrräder und Motorfahrräder kontrolliert.
Insgesamt wurden dabei über 1'000 Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Bei 20 % der kontrollierten Fahrzeuge erfolgten vorallem wegen nicht vorschriftsgemässer Beleuchtung und Bereifung Verzeigungen. Bei weiteren 10 % der kontrollierten Verkehrsteilnehmer wurde belehrend auf die festgestellten Mängel am Fahrzeug reagiert.
Bei diesen Kontrollen wurden aber auch andere Delikte festgestellt. So wurde u. a. einem Motorfahrzeugführer nach positivem Alkoholtest der Führerausweis entzogen und bei zwei Lenkern von Kleinmotorrädern wurde festgestellt, dass sie ohne gültigen Führerausweis unterwegs waren. Ein weiterer Fahrzeugführer wurde auf Verfügung des zuständigen Bezirksamtes inhaftiert, da eine rechtsgültige Wegweisung für die Schweiz bestand.
Die Kantonspolizei weist im Zusammenhang mit dieser Aktion nochmals darauf hin, wie wichtig eine korrekte Beleuchtung ist, insbesondere auch bei Zweirädern.
Im Vordergrund steht nicht das Sehen, sondern viel mehr "das Gesehen werden" und somit die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/innen.