Aargau: Aktion "Licht ein"
Die Regionenpolizei Nord, unterstützt durch die Gemeindepolizeien, führte am Mittwoch, 26.11.2003, zwischen 06.45 Uhr und 08.00 Uhr, hauptsächlich auf Schulwegen, gezielte Beleuchtungskontrollen durch.
Wichtige Voraussetzungen für ein unfallfreies Fahren bei Dunkelheit oder schlechter Sicht (Nebel) ist eine einwandfrei funktionierende Beleuchtung. Dies gilt insbesondere auch für Zweiradfahrer/innen. Im Vordergrund steht nämlich nicht das Sehen, sondern das "Gesehen werden", was sich leider viele Zweirdafahrer/innen nicht bewusst sind und so ihr Leben gefährden.
Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, führte die Regionenpolizei Nord, unterstützt durch die Stadtpolizeien Brugg, Rheinfelden und Laufenburg sowie den Gemeindepolizeien Frick, Ueken und Windisch, an rund 23 Orten in den Bezirken Brugg, Zurzach, Laufenburg und Rheinfelden gezielte Beleuchtungskontrollen durch. An der Aktion waren insgesamt 40 Polizisten beteiligt.
Während zwei Stunden wurden an den verschiedenen Kontrollstellen insgesamt 360 Schülerinnen und Schüler auf Fahrrrädern oder Motorfahrrädern kontrolliert. Davon waren 133, also mehr als ein Drittel, ohne oder mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs, welche verzeigt werden mussten. Weitere 58 Fahrräder oder Motorfahrräder mussten beanstandet werden, weil sie nicht betriebssicher waren oder die obligatorische Vignette fehlte.
Bei den 70 erwachsenen Zweiradlenkern, welche ebenfalls kontrolliert wurden, waren deren 12 ohne
Beleuchtung unterwegs, 8 Personen mussten wegen anderen Übertretungen (Vignette, Betriebssicherheit) gebüsst werden.
Im Sinne der Unfallprävention empfiehlt die Kantonspolizei Aargau den Eltern schulpflichtiger
Kinder, die Betriebssicherheit und Beleuchtung der Zweiräder ihrer Schützlinge zu kontrollieren und allfällige Mängel raschmöglichst zu beheben.