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Aargau: 16 Autos aufgebrochen

Mehrheitlich in der Nacht auf Donnerstag brachen Unbekannte im Aargau 16 Autos auf - elf davon alleine in Rupperswil, Holderbank und Schinznach-Bad. Die Polizei mahnt, keine Wertsachen im Auto aufzubewahren.

Fünf Autos in Rupperswil, fünf in Holderbank, eines in Schinznach-Bad - so die Bilanz dieser einen Serie, welche auf das Konto der gleichen Täterschaft gehen dürfte. Die Autos in Rupperswil waren mehrheitlich an der Käterlistrasse parkiert. In Holderbank schlugen die Täter ausschliesslich am Buchenweg zu. Die Betroffenen bemerkten die Tat am Donnerstagmorgen, 30. Mai 2013. Die Täterschaft muss somit irgendwann in der Nacht am Werk gewesen sein.

Weitere fünf Autoaufbrüche wurden der Kantonspolizei im Laufe des Donnerstags auch aus Aarburg, Möhlin, Spreitenbach, Schwaderloch und Wittnau gemeldet.

Mehrheitlich standen die betroffenen Autos im Freien. Wie etwa in Rupperswil und in Holderbank scheuten die Täter jedoch nicht davor zurück, Garageboxen zu öffnen oder in eine Tiefgarage einzudringen. Meist schlugen sie eine Scheibe ein und griffen ins Auto ein. Bei einem Cabrio schlitzten sie das Verdeck auf.

Nach ersten Erkenntnissen gingen die Diebe mehrheitlich leer aus. Dennoch fiel ihnen in einem Auto ein Servierportemonnaie mit 1'000 Franken Inhalt, bei einem anderen ein Laptop in die Hände. An einem Ort klaubten sie ein paar Franken Münzgeld aus der Mittelkonsole. Bei einem anderen Auto wurde eine Arbeitsmappe entwendet, deren Inhalt die Unbekannten wohl als wertvoll ansahen.

Der Sachschaden pro Fahrzeug lässt sich auf gegen 1'000 Franken beziffern.

Wie bereits vor einer Woche gemeldet verzeichnet die Kantonspolizei Aargau eine deutliche Zunahme der Autoaufbrüche. In der letzten Woche zählte die Polizei rund 40 entsprechende Straftaten, was nochmals einer Steigerung gegenüber der Vorwoche entspricht.

Die Kantonspolizei ermittelt mit grossem Aufwand und kann auch immer wieder mutmassliche Täter ermitteln. Da die nächtlichen Straftaten meist erst am Morgen bemerkt werden, ist die sofortige Fahndung kaum möglich. Umso wichtiger ist, dass verdächtige Personen, die nachts durch Wohnquartiere schleichen, sofort der Polizei gemeldet werden (Notruf 117).

Mit «Autoknackern» muss überall gerechnet werden. Daher mahnt die Kantonspolizei, Wertsachen jeglicher Art nicht im Auto zu lassen.

Siehe auch Medienmitteilungen vom 23. und 25. Mai 2013.