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Aarau: Zug rammte Auto

Bei einer Kollision auf einem Bahnübergang wurde ein Auto zwischen dem Zug und einem Mast verkeilt. Der Automobilist blieb unverletzt. Allerdings entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich als aufwändig.

Der Lenker des dunkelgrauen BMW nahte am Mittwoch, 16. Januar 2008, um 05:30 Uhr auf der Kyburgerstrasse an den Bahnübergang heran. Von dieser Quartierstrasse her wollte er anschliessend nach links in die Entfelderstrasse einmünden. Trotz eingeschaltetem Rotlicht fuhr der Mann auf den Bahnübergang. Gleichzeitig nahte aus Richtung Distelberg eine Komposition der Wynen-/Suhrentalbahn.

Der Triebwagen rammte das Auto mitten auf dem Bahnübergang und drückte es gegen den Mast der Lichtsignalanlage. Kurz darauf kam der Zug zum Stillstand. Wie durch ein Wunder unverletzt konnte der 39-jährige Schweizer aus dem verkeilten und dem stark eingedrückten Auto aussteigen.

Zusätzlich zum BMW, der Totalschaden aufweist, entstand auch am Zug erheblicher Sachschaden. Die Bergung des Autos durch die Feuerwehr gestaltete sich als aufwändig und langwierig.

Die Bahnlinie blieb bis gegen Mittag unterbrochen. Die Fahrgäste wurden mit Ersatzbussen befördert. Da auch der Bahnübergang vom stehenden Zug blockiert war, musste die Feuerwehr den Verkehr örtlich umleiten.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Automobilist das Rotlicht übersehen.