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Aarau: Unfallbeteiligter gesucht

Im Zusammenhang mit einer Auffahrkollision sucht die Polizei den Lenker eines grünen PW Toyota Kombi, der vom 15-jährigen Unfallverursacher getäuscht wurde. Dieser war nämlich mit einem zum Gebrauch entwendeten Auto unterwegs.


Am Donnerstag, 18. Januar 2001, kurz nach 1800 Uhr, meldete eine Fahrzeughalterin bei der Kantonspolizei in Aarau die Entwendung ihres PW Ford Ka 1.3, blau. Bei der Anzeigeerstattung war sie in Begleitung ihres 15-jährigen Sohnes. Am Samstag, 27. Januar 2001, 1200 Uhr meldete nun der 15-jährige Sohn bei der Kantonspolizei, dass er das entwendete Auto seiner Mutter an der Neumattstrasse in Aarau gesichtet habe.
Da die ganze Angelegenheit nun doch etwas verdächtig schien, wurde der Jüngling eingehend befragt. Schlussendlich stellte es sich heraus, dass er am fraglichen Donnerstag seiner Mutter das Auto entwendet und damit sogar eine Auffahrkollision verursacht hatte.
Am Donnerstag, 18. Januar 2001, zwischen 1700 Uhr und 1800 Uhr, fuhr er mit dem Auto auf der T5 von Aarau Richtung Buchs. Bei der Ausfahrt Suhrenbrücke verliess er die T5 Richtung Telli. Dabei verursachte er eine Auffahrkollision. Durch sein selbstsicheres Auftreten konnte er sich mit dem Geschädigten bezüglich der Schadenregelung einigen, bzw. dieser bemerkte offensichtlich nicht, dass er durch den 15-jährigen getäuscht wurde.

In diesem Zusammenhang bittet die Kantonspolizei Aarau den Unfallbeteiligten und Geschädigten sich zu melden, Telefon 062 836 55 55. Beim Fahrzeug soll es sich um einen grünen Toyota Kombi mit AG-Kontrollschildern und einer Anhängerkupplung handeln. Im Fond des Autos führte der ca. 20-jährige Fahrzeuglenker eine Hundebox oder ein Hundegitter mit. Zudem war am Heck ein Abziehbild mit einem Hund angebracht.

Der Jugendliche wird sich nebst einigen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz auch wegen Irreführung der Rechtspflege zu verantworten haben.