Aarau: Tumulte nach Fussballspiel
Nicht die Fans des FC Zürich sorgten für negative Schlagzeilen, sondern die angeblichen Fans des FC St. Gallen, welche in Aarau den Zug verliessen und die Konfrontation suchten.
Beim gestrigen Spiel des FC Aarau gegen den FC Zürich verlief der An- und Abmarsch der Fans ruhig. Es wurde eine Person wegen Mitnahme von verbotenem pyrotechnischem Gegenstand verzeigt und diese muss auch mit einem Stadionverbot rechnen. Zwei weitere Personen wurden wegen Beschimpfung und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verzeigt.
Am Abend um 21:30 Uhr, kam es dann zu Konfrontationen und Scharmützel zwischen angeblichen Fans des FC St. Gallen und Aarau. Die St. Galler, welche sich am Spiel in Luzern befanden, brachten ihren Sonderzug auf der Rückfahrt in Aarau zum Halten, indem sie im Tunnel die Notbremse zogen. Als der Zug im Bahnhof Aarau zum Stillstand kam, stiegen rund 100 Personen aus und ein Rudel von ca. 50 maskierten überquerte die Geleise und begab sich in Richtung Bahnhofstrasse, wo es zur Konfrontation mit den Aarauern kam. Die Polizei musste die Gruppierungen trennen und konnte die St. Galler in den Zug zurück drängen. Einem Aarauerfan wurde aufgrund seines Verhaltens dabei eine Wegweisung für das Stadtgebiet Aarau für 20 Tage verfügt.
Ein weiterer "Fan" des FC Aarau, welcher bereits am Bahnhof negativ aufgefallen war, griff frühmorgens den Sicherheitsdienst des Dancing Kettenbrücke an und war auch gegenüber der Polizei aggressiv. Auch er wurde für 20 Tage vom Stadtgebiet Aarau weggewiesen.