Gewässernutzung

Die Nutzung von öffentlichen Gewässern oder von ihrem Gebiet bedarf eines Nutzungsrechts, sobald sie den Gemeingebrauch übersteigt.

Die Nutzung der öffentlichen Gewässer und die Inanspruchnahme der Oberflächengewässer steht jeder und jedem in dem Ausmass zu, wie andere Personen in ihrer Nutzung nicht eingeschränkt werden.

Sobald eine Nutzung eines Gewässers oder die Inanspruchnahme eines Oberflächengewässers den Gemeingebrauch übersteigt, ist ein Nutzungsrecht erforderlich. Dieses kann in Form einer Konzession oder einer Bewilligung erteilt werden.

Wasserentnahme-Verbot

Bewilligte Wasserentnahmen aus den folgenden öffentlichen Oberflächengewässern sind ab dem Dienstag 27. Juni 2017 sistiert (Wasserentnahme verboten):

  • Sissle und Seitengewässer Effingerbach, Wölflinswilerbach, Staffeleggbach, eingedolter Seitenbach des Bruggbachs

Inanspruchnahme der Oberflächengewässer

Was gilt als Inanspruchnahme der Oberflächengewässer? Grundsätzlich gehören dazu Bauten jeder Art wie:

  • Gebäude und Auskragungen
  • Plätze, Wege, Zufahrten
  • Boots- und Badehäuser
  • Bootsstege und -stationierungen
  • Stege und Brücken
  • ober- und unterirdische Leitungen
  • Ein- und Ausleitbauwerke für Wasser
  • Eindolungen oder Eindeckungen
  • Ablagerungen oder Auffüllungen sowie
  • Materialentnahmen

Ferner gehören auch dazu:

  • Wasserkraftnutzung
  • Wasserentnahme für Kühlwasser
  • Grundwasserentnahmen und Fassung von Thermalwasser
  • Wasserentnahme für Landwirtschaft und Gewerbe

Ansprechpersonen

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