Gewässernutzung

Die Nutzung von öffentlichen Gewässern oder von ihrem Gebiet bedarf eines Nutzungsrechts, sobald sie den Gemeingebrauch übersteigt.

Die Nutzung der öffentlichen Gewässer und die Inanspruchnahme der Oberflächengewässer steht jeder und jedem in dem Ausmass zu, wie andere Personen in ihrer Nutzung nicht eingeschränkt werden.

Sobald eine Nutzung eines Gewässers oder die Inanspruchnahme eines Oberflächengewässers den Gemeingebrauch übersteigt, ist ein Nutzungsrecht erforderlich. Dieses kann in Form einer Konzession oder einer Bewilligung erteilt werden.

AKTUELL: Verbot von Wasserentnahmen

Aufgrund der aktuellen Trockenheit sind Wasserentnahmen mittels Pumpen o.ä. aus folgenden Bächen verboten:

  • Sissle und ihre Seitenbäche
  • Wissenbach in Merenschwand
  • Bünz und ihre Seitenbäche
  • Wyna
  • Aabach
  • Suhre (Reitnau–Schöftland)
  • Surb (ab 8.8.2018)
  • Dorfbach Meisterschwanden
  • Fisibach

Wasserentnahmen aus der Suhre (unterhalb Schöftland) und der Uerke sind auf das Nötigste zu reduzieren. An der Wigger sind die bewilligten Wasserentnahmen wieder zugelassen.

Bei allen Gewässern sind die Abflüsse weiterhin ausserordentlich tief. Daher werden weiterhin keine kurzfristigen Wasserentnahmebewilligungen aus Bächen erteilt.

Inanspruchnahme der Oberflächengewässer

Was gilt als Inanspruchnahme der Oberflächengewässer? Grundsätzlich gehören dazu Bauten jeder Art wie:

  • Gebäude und Auskragungen
  • Plätze, Wege, Zufahrten
  • Boots- und Badehäuser
  • Bootsstege und -stationierungen
  • Stege und Brücken
  • ober- und unterirdische Leitungen
  • Ein- und Ausleitbauwerke für Wasser
  • Eindolungen oder Eindeckungen
  • Ablagerungen oder Auffüllungen sowie
  • Materialentnahmen

Ferner gehören auch dazu:

  • Wasserkraftnutzung
  • Wasserentnahme für Kühlwasser
  • Grundwasserentnahmen und Fassung von Thermalwasser
  • Wasserentnahme für Landwirtschaft und Gewerbe

Ansprechpersonen

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