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Fruchtfolgeflächen

Mit dem Sachplan Fruchtfolgeflächen 1992 hat der Bundesrat den Kanton Aargau zur Sicherung einer Fläche von 40'000 Hektar verpflichtet. Mit total 40'471 Hektar lag der Wert im Kanton Aargau per Ende 2018 noch um 471 Hektar über dem Mindestumfang.

Fruchtfolgeflächen (FFF) sind für den Ackerbau geeignete Gebiete. Dazu gehören Ackerland, Kunstwiesen in Rotation (abwechselnd als Wiese und Ackerland genutzte Flächen) und ackerfähige Naturwiesen (dauernd als Wiese genutzte, aber grundsätzlich für den Ackerbau geeignete Flächen).

Seit 2001 sind die FFF um 417 Hektar zurückgegangen. Dies sind im Durchschnitt knapp 25 Hektar jährlicher Flächenverlust. In den letzten beiden Jahren (2017–2018) hat der Bestand an Fruchtfolgeflächen verglichen mit den Vorjahren leicht zugenommen. Der Flächengewinn von je 5 Hektar pro Jahr ist auf Auszonungen und Rekultivierungsmassnahmen in ehemaligen Materialabbaugebieten zurückzuführen.

Der hohe Verlust von FFF im Jahr 2015 resultierte hauptsächlich aus der Beanspruchung der FFF durch das räumlich festgesetzte Siedlungsgebiet im kantonalen Richtplan (Beschluss des Grossen Rats vom 24. März 2015). Der FFF-Verlust aufgrund der räumlichen Festsetzung des Siedlungsgebiets in der Richtplan-Gesamtkarte betrug insgesamt 137 Hektar.

Weitere Informationen zu den Fruchtfolgeflächen und deren Veränderung sind im Raumbeobachtungsbericht in Kapitel 3.2 zu finden.

Raumbeobachtung 2018 Kanton Aargau (PDF, 64 Seiten, 10.5 MB)