Kindergarten

Seit dem Schuljahr 2013/14 ist der Kindergarten Teil der Volksschule. Er dauert zwei Jahre und ist für alle Kinder obligatorisch.

Im Kindergarten können Kinder mit Gleichaltrigen spielen und wichtige Erfahrungen sammeln. Sie werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert und lernen, selbstständig zu handeln. Ebenso sammeln sie Erfahrungen im Zusammenleben in einer grösseren Gruppe und entwickeln Selbstvertrauen.

Kindergarten und Schule haben gemeinsame Ziele: Sie fördern die Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz. Es wird nach einem Lehrplan gearbeitet, der aufzeigt, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kindergarten gefördert werden sollen.

Der Kindergarten fördert die Entwicklung der Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gemeinschaftsfähigkeit des Kindes. Er schafft die Voraussetzungen für das schulische Lernen.

Für den Übertritt in die Primarschule gilt das Empfehlungsverfahren.

Mundart im Kindergarten

Die Unterrichtssprache im Kindergarten ist grundsätzlich Mundart. Der Lehrplan regelt in welchen Lernsituationen im Kindergarten ausnahmsweise die Standardsprache verwendet werden kann. Einzelne Unterrichtssequenzen in der Standardsprache sind möglich, insbesondere wenn ein Bezug zu hochsprachlichen Vorgaben oder Situationen (z.B. einzelen Verse, Lieder, Vorlesen, Audio- und Bildmedien, Texte und Zitate, erstes Lesen, Rollenspiele) vorhanden sind.