INV-BES924A Grenzstein Seeufer, 1600 (Dossier (Bauinventar))

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General information

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Information on identification

Ref. code:INV-BES924A
Ref. code AP:BES924A
Title:Grenzstein Seeufer
Bezirk:Kulm
Gemeinde:Beinwil am See
Ortsteil / Weiler / Flurname:Seeufer
Adresse:Seeufer, Kantonsgrenze zu Luzern
Parzellen-Nr.:1477
Koordinate E:2659129
Koordinate N:1233767
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2659129,1233767&z=9&search=2659129%2F1233767,coordinate

Accessions characteristics

Creation date(s):1600
Grundlage Datierung:Inschrift

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Grenzstein

Information on related materials

Inschriften:"1600"
Würdigung:Beinwil am See besitzt an der Kantonsgrenze zu Luzern eine Reihe alter Grenzsteine aus dem 17. und 18. Jh., welche die damalige Grenze zwischen dem bernischen Aargau und den Freien Ämtern (Amt Hitzkirch) bezeichnen. Mit dem Gebietsabtausch im Rahmen der aargauischen Kantonsgründung von 1803, durch den das Amt Hitzkirch im Tausch gegen das ehemals luzernische Amt Merenschwand an den Kanton Luzern gelangte, kamen die Steine auf die aargauisch-luzernische Grenze zu liegen [1]. Der Waldstreifen unmittelbar südlich der Kantonsgrenze, der sich seit dem 16. Jh. in Beinwiler Besitz befindet [2], erscheint noch auf der Michaeliskarte um 1840 in einer sehr speziellen Konstellation sowohl als Hoheitsgebiet der Gemeinde Beinwil wie auch des Kantons Luzern (vgl. Bilddokumentation). Alle Grenzsteine bestehen aus Muschelkalk und haben hochragende, oben gerundete Form. Sie sind auf ihren Breitseiten mit dem Berner Wappen und jenem der Freien Ämter (Säule) sowie einer Jahrzahl versehen. Der hier beschriebene Stein steht unmittelbar am Seeufer und trägt die Jahrzahl 1600. Er misst 53 x 25 x 110 cm [3].
Erwähnung in anderen Inventaren:- Bauinventar des Kantons Luzern, Einstufung: schützenswert.
Anmerkungen:[1] Vgl. Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Art. ‚Hitzkirch (Amt)‘ (2009): http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D9319.php.
[2] Karl Gautschi, Beinwil am See. Das Dorf im Wandel der Zeit, verf. im Auftrag des Gemeinderats Beinwil am See, Beinwil am See [1985], S. 35f.
[3] Massangaben gemäss Protokoll des Vermessungsamtes des Kantons Aargau, 2012.
Quellen:- Vermessungsamt des Kantons Aargau: Punktprotokoll Hoheitsgrenzen, 2012, Punkt-Nr. 631012104.
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=29856
 

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