DSI-ZUR008 Hauptstrasse 40, Propstei, 1773 (Dossier (Denkmalschutzinventar))

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General information

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Information on identification

Ref. code:DSI-ZUR008
Ref. code AP:ZUR008
Title:Hauptstrasse 40, Propstei
Bezirk:Zurzach
Gemeinde:Zurzach
Ehem. Gemeinde:Bad Zurzach (bis 31.12.2021)
Adresse:Hauptstrasse 40
Ortsteil / Weiler / Flurname:Bad Zurzach / Oberflecken
Versicherungs-Nr.:77
Parzellen-Nr.:666
Koordinate E:2664246
Koordinate N:1270965
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2664246,1270965&z=9&search=2664246%2F1270965,coordinate

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Sakrale Bauten und Anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Abthaus, Propstei

Information on content and structure

Unterschutzstellung Bund:11/27/1985
Kantonale Unterschutzstellung (DSI):6/2/1961
Priority:B (regionale Bedeutung)
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Information on related materials

Creation date(s):1773
Bau- und Nutzungsgeschichte:Die Propstei wird bereits im 14. Jh. erwähnt und war ab Mitte des 16. Jh. bis zur Stiftsaufhebung die Wohnung des Propstes (Vorsteher). Der heute bestehende Bau wurde 1773 unter Propst Urs Victor Nicolaus Schwendbühl (Coadjutor und Propst 1772 bis 1798) durch den Baumeister Franz Anton Schwarz aus Bremgarten erbaut. 1978/79 Aussenrestaurierung und Auskernung.
Beschreibung:Wegen der ehemals nördlich anstossenden Chorherrenhäuser besitzt die Propstei nur eine Strassenfassade, eine breitgelagerte, gerade Front, deren Geschosse auf dem in Rundbogen geöffneten Erdgeschoss (Gewölbe) ähnlich den Berner Bauten breitspurig dasteht. Der einfache Giebel und die über zwei Geschosse gezogenen Pilaster zeigen, dass der strengere Geist des Louis XVI Einzug gehalten hat. Lebendig und meisterlich gearbeitet ist der plastische Fassadenschmck von Meister Franz Ludwig Wind (1719 bis 1789) aus Kaiserstuhl. Der Schlüsselstein im Fensterbogen wird zur Maske, links und rechts gehalten von Voluten mit Hängeblumen und Rocaillenwerk; aus den Ohrmuscheln werden riesige Blätter und Rocaillen. Grämliche Greise, jugendliche Köpfe mit keckem Barett, ein Mohr mit vollen Lippen, Wettergreise nebeneinander mit flatternden Haaren und Bart, ein Bacchus mit Trauben im Haar - Märchengestalten, Charakterköpfe, vielleicht auch Anspielungen, deren Sinn uns verlorenging, schauen rechts und links, bewegen sich gegeneinander und ihr Blick ist bestimmt und klar.
Literatur:- Aargauische Heimatführer, Bd. 6, 1960, S. 40.
- Walter Bühlmann, Mit Kamm und Krug. Entdeckungsreise zu Verena von Zurzach, Luzern 2009, S. 31.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=27834
 

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