DSI-WOW008 Hauptstrasse, Röm.-kath. Pfarrkirche St. Leodegar, Keine Angabe (Dossier (Denkmalschutzinventar))

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General information

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Information on identification

Ref. code:DSI-WOW008
Ref. code AP:WOW008
Title:Hauptstrasse, Röm.-kath. Pfarrkirche St. Leodegar
Bezirk:Baden
Gemeinde:Wohlenschwil
Adresse:Hauptstrasse
Versicherungs-Nr.:143
Parzellen-Nr.:277
Koordinate E:2661737
Koordinate N:1251606
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2661737,1251606&z=9&search=2661737%2F1251606,coordinate

Objekt-Infos

Autorschaft:Hector, Wilhelm (1855-1918)

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Sakrale Bauten und Anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Kirche (röm.-kath.)

Information on content and structure

Unterschutzstellung Bund:10/30/2019
Kantonale Unterschutzstellung (DSI):4/30/2003
Priority:B (regionale Bedeutung)
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Information on related materials

Creation date(s):No information given
Bau- und Nutzungsgeschichte:Die Kirche wurde 1907-09 am oberen Dorfrand auf dem bereits 1894 vom Gemeindeamman Jakob Thomann für einen Kirchenneubau gespendetem Grundstück nach Plänen des Architekten Wilhelm Hector errichtet.
Beschreibung:Im Äusseren zeigt sich der Bau als stattlicher Längsbau mit Seitenschiffpartien und einem eingezogenen Halbrundchor mit verzierten Blendbogen, das Schiff gefasst und gegliedert von Strebepfeilern in Rustikaquadermauerwerk. Das Ganze wird dominiert vom hochragenden wuchtigen Chorflankenturm unter Spitzhelmfaltdach und mit Blendbogen-zierfriesen in den oberen Turmgeschossen. Beide sind Gestaltungsmerkmale, welche zum typischen, damals beliebten Formenschatz der rheinischen Romanik gehören.
Im Innern wird der kreuzförmige Grundriss mit quadratnahem Langhaus, grossflächiger, überwölbter Vierung mit seitlicher Raumausweitung in die Seitenschiffpartien als spannungsreicher Zentralraum erlebt. Die einheitliche und durchdacht programmatische Ausstattung mit im Aargau einzigartigen Altären und Kanzel in stark vom Jugendstil beeinflusster Neuromanik von Th. Schnell aus Ravensburg, der Fensterverglasung von Franz Xaver Zettler aus München, der ornamentalen Wand- und Gewölbemalerei von Herman Beul aus Zürich, der Späth-Orgel von 1913 sowie den Kreuzwegbildern und dem 1921 aufgebrachten Triumphbogenfresko von Joseph Heimgartner aus Fislisbach bildet ein bedeutendes kirchliches Gesamtkunstwerk.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

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URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=27258
 

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