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General information |
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Objekt-Infos |
| Autorschaft: | Rothpletz, Ferdinand Karl (1814-1885) |
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Typologie |
| Nutzung (Stufe 1): | Öffentliche Bauten und Anlagen |
| Nutzungstyp (Stufe 2): | Spital, Sanatorium |
| Epoche / Baustil (Stufe 3): | Klassizismus |
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Information on content and structure |
| Unterschutzstellung Bund: | 8/9/2023 |
| Kantonale Unterschutzstellung (DSI): | 8/22/1988 |
| Priority: | A (nationale Bedeutung) |
| Kantonaler Schutzumfang: | Integral |
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Information on related materials |
| Creation date(s): | 1868 - 1872 |
| Bau- und Nutzungsgeschichte: | Monumentaler, repräsentativ ausgebildeter Klinikbau auf dem Areal der ehemaligen Klosteranlage Königsfelden, errichtet unter Kantonsbaumeister Karl Ferdinand Rothpletz in Zusammenarbeit mit Klinikdirektor Edmund Schaufelbüel. Als zentrale Anlage der 1872 eröffneten Heil- und Pflegeanstalt prägt der grossmassstäbliche Bau bis heute das Erscheinungsbild des Klinikareals. Der klassizistisch geprägte Bau ist Ausdruck des zeitgenössischen Verständnisses einer modernen psychiatrischen Anstalt und wurde im Verlauf seiner Geschichte mehrfach erweitert und umgebaut. Als ältestes Bauwerk der heutigen PDAG und als Baudenkmal von kantonaler und nationaler Bedeutung kommt dem Hauptbau hoher bau-, sozial- und institutionsgeschichtlicher Wert zu. |
| Beschreibung: | Der 1868–1872 nach Plänen des Kantonsbaumeisters Ferdinand Carl Rothpletz errichtete Hauptbau ist ein spätklassizistischer, hufeisenförmiger Baukörper mit einer rund 130,5 m langen Hauptfassade und zwei rückwärtig abgehenden Flügeln. Die verkröpften Gurtgesimse sind im 1. Obergeschoss verdoppelt; im Erdgeschoss befinden sich Stichbogen-, sonst hohe Rechteckfenster, diejenigen im 1. Obergeschoss präsentieren sich mit waagrechter Verdachung. Im Mittelrisalit befindet sich eine dreischiffige Eingangshalle mit kannelierten Säulen. Die nach Süden gerichtete, streng symmetrische Hauptfassade mit horizontaler Gesimsgliederung wird durch einen architektonisch hervorgehobenen, repräsentativen Mittelbau mit symmetrisch angeordneten Seitenflügeln gegliedert. Der Mittelbau nimmt die Administration und die repräsentativen Räume auf; die seitlichen Flügel beherbergten die verschiedenen Krankenabteilungen, die entsprechend dem damaligen psychiatrischen Konzept nach Krankheits- und Verhaltenskategorien gegliedert waren. Hofseitig verlaufen die Erschliessungskorridore, während die Abteilungen über eigene Aufenthalts-, Schlaf-, Neben- und Sanitärräume sowie direkt zugeordnete Gärten verfügten. Im Innern gehörten unter anderem ein mit dorischen Säulen geschmücktes Vestibül und ein grosser Festsaal zur repräsentativen Ausstattung. |
| Literatur: | - Königsfelden. Heil- und Pflege-Anstalt, in: Technische Mitteilungen, 1. Heft (1876), S. 3-19. - Hans G. Bressler: Gottfried Semper und Königsfelden, in: HERBSTGRUSS aus Königsfelden, Nr. 47 (1970), S. 19-28. |
| Reproduction conditions: | © Kantonale Denkmalpflege Aargau |
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URL for this unit of description |
| URL: | http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=26958 |
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