DSI-BST010 Grenzstein, 1600 (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context

 

General information

Preview:
1/1

Information on identification

Ref. code:DSI-BST010
Ref. code AP:BST010
Former reference codes:INV-VIL937C
Title:Grenzstein
Bezirk:Zurzach
Gemeinde:Böttstein
Parzellen-Nr.:1529
Koordinate E:2657917
Koordinate N:1266450
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2657917,1266450&z=9&search=2657917%2F1266450,coordinate

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Grenzstein

Information on content and structure

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):2/13/2004
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Information on related materials

Creation date(s):1600
Bau- und Nutzungsgeschichte:Grenze Böttstein/Villigen/Mandach (Parz. Bö 1529). Auf dem Fineggli bei P. 581 (Rotberg). Muschelkalkstein, Höhe 90 cm, Breite 45 cm, Tiefe 26 cm. Dreieckige Grundform, da auf Grenzpunkt dreier Gemeinden. Gerader Abschluss, reliefierte Wappenschilder, eingemeisselte Jahrzahlen und Initialen. Recht stark abgewittert, renovationsbedürftig, eine Kante abgeschlagen. Auf der Villiger Seite das Berner Wappen, die Initiale V. (Villigen) und die Zahl 42, auf der Mandacher Seite das Berner Wappen, die Initiale M (Mandach), auf der Böttsteiner Seite stark abgewitterter Wappenschild (Baden?), Initiale B (Böttstein?) und Jahrzahl 160[0]. Dieser Grenzstein wurde zusammen mit acht weiteren Marksteinen im Jahre 1600 längs der Grenze zwischen der Grafschaft Baden und dem Amt Schenkenberg gesetzt.
Beschreibung:Entlang des alten Grenzverlaufs, der die Grafschaft Baden (hier das Kirchspiel Leuggern) vom Berner Aargau (Amt Schenkenberg) und von Vorderösterreich (Oberamt Laufenburg) trennte, wurden um 1600 bzw. 1781 diverse Marchsteine gesetzt. 13 dieser historischen Grenzsteine sind im Original erhalten. Sie stehen auf den Grenzen der Gemeinden Böttstein, Villigen, Mandach, Wil, Leibstadt, Leuggern und Schwaderloch. Von acht im Jahre 1600 bzw. 1766 längs der Grenze zwischen der Grafschaft Baden und dem Amt Schenkenberg gesetzten Marksteinen sind deren 5 erhalten. Sie entsprechen der heutigen Bezirksgrenze Zurzach–Brugg. 2005 Restaurierung
Literatur:- Die Gemeinde Leibstadt - 125jähriges Jubiläum 1866-1990, 1991.
- Max Baumann, Villigen - die Geschichte, Stilli und Villigen 2009, S. 118-119.
- Hermann J. Welti, Die alten Landmarchen und die Grenzmarksteine im Kirchspiel Leuggern aus der Zeit vor 1798, in: Historische Vereinigung Zurzach 12, 1974-75, S.17-36.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Related units of description

Related units of description:Mutiert von:
INV-VIL937C Grenzstein Rotberg (neu BST010), 1600 (Dossier (Platzhalter))
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=21888
 

Social Media

Share
 
Home|Login|de en fr it
Online queries in archival fonds