DSI-BAD007 Löwenplatz, Löwenbrunnen, 1800 (ca.)-1850 (ca.) (Dossier (Denkmalschutzinventar))

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General information

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Information on identification

Ref. code:DSI-BAD007
Ref. code AP:BAD007
Title:Löwenplatz, Löwenbrunnen
Bezirk:Baden
Gemeinde:Baden
Adresse:Löwenplatz
Parzellen-Nr.:1335
Koordinate E:2665545
Koordinate N:1258383
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2665545,1258383&z=9&search=2665545%2F1258383,coordinate

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Brunnen
Epoche / Baustil (Stufe 3):Klassizismus

Information on content and structure

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):6/16/1947
Priority:B (regionale Bedeutung)
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Information on related materials

Creation date(s):approx. 1800 - approx. 1850
Bau- und Nutzungsgeschichte:Der Badener Löwenbrunnen auf dem Löwenplatz dürfte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert geschaffen worden sein. Er ersetzte einen im frühen 19. Jahrhundert als schadhaft bezeichneten Vorgänger, eine wohl im 17. Jahrhundert erneuerte Brunnenanlage aus dem 14. Jahrhundert. Die Ersetzung des Brunnens steht am Beginn einer generellen Auswechslung aller Badener Brunnen im Laufe des 19. Jahrhunderts. Von 1918 stammt der den Stock bekrönende Löwe von Hans Trudel (1881-1958).
Beschreibung:Der Löwenbrunnen besteht aus Solothurner Kalkstein. Das kreisrunde, aus zwei Hälften zusammengesetzte Becken hat einen Durchmesser von vier Metern. Dessen Aussenseite trägt eng stehende, leicht reliefartig hervortretende Lanzettblätter. Der in der Mitte des Beckens stehende Stock besteht aus einem quadratischen Postament, das eine gedrungene toskanische Säule trägt. Letztere wurde ursprünglich von einer Urne im Empire-Stil bekrönt, welche aber 1918 durch einen sitzenden Löwen des Badeners Hans Trudel ersetzt wurde. Die Ausgussröhren stecken in sternförmigen Rosetten, welche die Säule zieren. Peter Hoegger bezeichnet den klassizistischen Brunnen mit seiner kymationsartigen Verzierung der Brunnenschale als "heute der grösste und namhafteste Brunnen Badens".
Quellen:Stadtarchiv Baden, Nr. 387: 1822, S. 35 b. Nr. 893: 1819-1823, S. 208 b, 223 b.
Peter Hoegger bezieht sich im Kunstdenkmälerband (AG VI, S. 88) auf diese Quelle im Stadtarchiv Baden und schreibt aufgrund derer den Brunnen dem Würenloser Bildhauer Hieronymus Moser zu. Allerdings besteht der Brunnen nicht aus Würenloser Muschelsandstein, wie in der Quelle erwähnt, sondern aus Solothurner Kalkstein. Die Quelle dürfte sich deshalb auf einen anderen Brunnen beziehen.
Literatur:- Peter Hoegger, Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. 8, Basel 1998, S. 88.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=20358
 

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