INV-RHE992 Wettersäule, 19. Jh. (Dossier (Bauinventar))

Archive plan context

 

General information

Information on identification

Ref. code:INV-RHE992
Ref. code AP:RHE992
Title:Wettersäule
Preview:
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Bildlegende:Ansicht von Südosten (2023)
Bezirk:Rheinfelden
Gemeinde:Rheinfelden
Adresse:Bahnhofstrasse, bei Hugenfeldschulhaus
Parzellen-Nr.:988
Koordinate E:2626596
Koordinate N:1267016
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2626593.86,1267004.81&z=13&info=2626595.8778526234,1267015.9883408125,1

Accessions characteristics

Creation date(s):19th cent.
Grundlage Datierung:Schätzung

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Wetterstation
Epoche / Baustil (Stufe 3):Historismus

Information on related materials

Inschriften:"Säulenspitze Coordinaten ab Bern y-26592,71 m x-67015,20 m – Geographische Lage Nördliche Breite 47° 33' 15,5'' Östliche Länge v. Paris 5° 27' 21,6'' – Höhe der oberen Stufe über Meer 279,560 m – Gestiftet von Karl Günther-Zschokke"
Würdigung:Wettersäule in Form eines Obelisken, die der Stadt wohl im späteren 19. Jahrhundert von Karl Günther-Zschokke geschenkt wurde. Der an gut frequentierter Lage zwischen Bahnhof und Altstadt stehende Obelisk ist aus Sandstein oder Zement hergestellt. Er steht auf einem gleich beschaffenen Sockel und bildet das Gehäuse für drei flache Vitrinen mit meteorologischen Instrumenten und eine schwarze Marmortafel mit der Inschrift: "Säulenspitze Coordinaten ab Bern y-26592,71 m x-67015,20 m – Geographische Lage Nördliche Breite 47° 33' 15,5'' Östliche Länge v. Paris 5° 27' 21,6'' – Höhe der oberen Stufe über Meer 279,560 m – Gestiftet von Karl Günther-Zschokke". Die Säule erinnert an die Blütezeit Rheinfeldens als Bäderstadt. Die 1838 in Genf erfundenen Wetterhäuschen erfreuten sich im späten 19. Jahrhundert vor allem in Kurorten grosser Beliebtheit, wo sie zur bürgerlichen Aufklärung und zur Verschönerung auf öffentlichen Plätzen und in Pärken aufgestellt wurden [1].
Anmerkungen:[1] Zu Wettersäulen allgemein: Sven Titz, Die Wettersäulen werden in Genf erfunden – als ein frühes Mittel der bürgerlichen Aufklärung, in: Neue Zürcher Zeitung, https://www.nzz.ch/wissenschaft/meteorologie-in-genf-stand-die-erste-wettersaeule-ld.1496759, abgerufen am 10.12.2025.
Erwähnung in anderen Inventaren:- Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

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URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=142424
 

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