INV-BZE913E Friedhofkreuz, 1726 (Dossier (Bauinventar))

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General information

Information on identification

Ref. code:INV-BZE913E
Ref. code AP:BZE913E
Title:Friedhofkreuz
Preview:
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Bildlegende:Ansicht von Westen (2020)
Bezirk:Muri
Gemeinde:Bünzen
Ortsteil / Weiler / Flurname:Bünzen
Adresse:Auf dem Friedhof neben dem Feuerwehrdepot
Parzellen-Nr.:776
Koordinate E:2667058
Koordinate N:1240419
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2667058,1240419&z=9&search=2667058%2F1240419,coordinate

Accessions characteristics

Creation date(s):1726
Grundlage Datierung:Inschrift (Querbalken)

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Sakrale Bauten und Anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Friedhofkreuz

Information on content and structure

Status Bauinventar:Neuaufnahme Bauinventar 2022

Information on related materials

Würdigung:Mächtiges Prankenkreuz auf dem Friedhof südwestlich der Pfarrkirche (kantonales Denkmalschutzobjekt BZE001). Das natursteinerne Kreuz steht auf einem hohen Postament mit Rosette und ist mit mehreren reliefierten Darstellungen und Inschriften geschmückt. Die Kreuzenden sind mit reliefierten Himmelskörpern besetzt; einem sechszackigen Stern oben, einer Sonne links und einer Mondsichel rechts. Unter dem Stern steht der Kreuztitulus «INRI». Der Querbalken zeigt das Christusmonogramm «IHS» flankiert von der Jahreszahl «1726». Am Schaft befindet sich ein Wappenschild mit überkreuztem Schlägel und Eisen über einer Sichel [1]; darunter die «Wundertätige Medaille» [2] und eine hochovale Kartusche mit der Majuskelinschrift «Hans Lux und Caspar Kuon». Eine Fotografie von 1963 zeigt, dass sich das Wegkreuz ursprünglich an einem anderen Standort, wohl an einem Feldweg, befunden hat. Vor ein paar Jahren wurde es restauriert und auf den Friedhof versetzt.
Anmerkungen:[1] Es könnte sich um ein Familienwappen oder ein Gemeindewappen handeln, das sich wohl auf die Stifter bezieht.
[2] Die «Wundertätige Medaille» entstand nach einer Marienerscheinung, welche die Vinzentinerin Sr. Katharina Labouré 1830 hatte. Der Revers zeigt von einem ovalen Rahmen aus zwölf Sternen umgeben ein grossen M, das von einem Kreuz bekrönt wird und darunter die stilisierten Herzen Jesu und Mariens (Marienlexikon, «Labouré, Katharina», Bd. 3, S. 699.). Die Darstellung der «Wundertätigen Medaille» deutet darauf hin, dass das Wegkreuz teilweise nachträglich noch mit Reliefs versehen wurde.
Quellen:- Kantonale Denkmalpflege Aargau: Fotosammlung.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=138859
 

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