INV-ENN924A Grenzstein Hinterlägern, 1683 (Dossier (Bauinventar))

Archive plan context

 

General information

Information on identification

Ref. code:INV-ENN924A
Ref. code AP:ENN924A
Title:Grenzstein Hinterlägern
Preview:
1/2
Bildlegende:Situation von Südwesten (2015)
Bezirk:Baden
Gemeinde:Ennetbaden
Ortsteil / Weiler / Flurname:Hinterlägern
Koordinate E:2667584
Koordinate N:1259318
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2667584,1259318&z=9&search=2667584%2F1259318,coordinate

Accessions characteristics

Creation date(s):1683
Grundlage Datierung:Inschrift

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Kleinbauten und -anlagen
Nutzungstyp (Stufe 2):Grenzstein

Information on related materials

Inschriften:„EB / 10 / 1683“
Würdigung:Beim Übergang nach Ehrendingen im Gebiet des Höhtals haben sich zwei Grenz- resp. Marchsteine erhalten, die wohl durch das Kloster St. Blasien im Schwarzwald errichtet wurden. Dieses verfügte im ganzen Surbtal über ausgedehnten Grundbesitz, wobei die zinspflichtigen Güter in Ehrendingen schon seit dem 14. Jahrhundert im Schrumpfen begriffen waren [1]. Zu Markierung dieser Güter dienten wohl die Marchsteine, von denen der hier beschriebene 1683 datiert ist. Der aus Muschelkalk gehauene Stein steht oberhalb des Höhtalsattels und knapp unterhalb des Waldrands im „obern Lägern“, an der heutigen Grenze zwischen Ennetbaden und Ehrendingen. Er ist an der Oberkante dachförmig zugespitzt und trägt auf der einen Seite ein Kreuz im Hochrelief, auf der anderen die Inschrift „EB / 10 / 1683“.
Anmerkungen:[1] Meier / Sauerländer 1995, S. 215-217, 246, 255; Hoegger Kdm AG VII 1995, S. 76.
Literatur:- Bruno Meier, Dominik Sauerländer, Das Surbtal im Spätmittelalter. Kulturlandschaft und Gesellschaft einer ländlichen Region (1250-1550), Aarau 1995, S. 215-217, 246, 255 (zum Grundbesitz des Klosters St. Blasien).
- Peter Hoegger, Die Landgemeinden des Limmattals, des Surbtals, des Aaretals und des Unteren Reusstals sowie das Kloster Fahr (Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band VII), Basel 1995, S. 76 (zum Grundbesitz des Klosters St. Blasien).
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Related units of description

Related units of description:siehe auch:
INV-EHR902A Grenzstein Hinterlägern, 1683 (Dossier (Bauinventar))
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=129037
 

Social Media

Share
 
Home|Login|de en fr it
Online queries in archival fonds