INV-FRI932 Hauptstrasse 18, Villa Erika, 1927 (Dossier (Bauinventar))

Archive plan context

 

General information

Information on identification

Ref. code:INV-FRI932
Ref. code AP:FRI932
Title:Hauptstrasse 18, Villa Erika
Preview:
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Bildlegende:Übereckansicht West (2011)
Bezirk:Laufenburg
Gemeinde:Frick
Adresse:Hauptstrasse 18
Versicherungs-Nr.:337, 250 (Garage)
Parzellen-Nr.:23
Koordinate E:2643547
Koordinate N:1262403
Situationsplan (AGIS):https://www.ag.ch/geoportal/apps/onlinekarten/?layers=dp_denkmalpflege::topicmaps.geo.ag.ch&basemap=base_landeskarten_sw::topicmaps.geo.ag.ch,1,true¢er=2643547,1262403&z=9&search=2643547%2F1262403,coordinate

Accessions characteristics

Creation date(s):1927
Grundlage Datierung:Brandkataster

Typologie

Objektart (Einzelobj./Teil Baugr./Baugr.):Einzelobjekt
Nutzung (Stufe 1):Profane Wohnbauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Repräsentatives Wohnhaus, Villa

Information on content and structure

Status Bauinventar:Neuaufnahme Bauinventar 2011

Information on related materials

Würdigung:Gepflegte Heimatstilvilla von 1927 auf grosser, teilweise baumbestandener Parzelle. Die Giebelfassaden und das im unteren Teil geschweifte Dach verbinden sich auf zeittypische Weise zu einem malerischen Gesamteindruck. Das Haus hat trotz einer leicht vereinfachenden Sanierung des Äusseren den Charme der Bauzeit und die edle Innenausstattung mit Parketten und Täfer bewahrt.
Bau- und Nutzungsgeschichte:Die Liegenschaft wurde 1927 mit einem Schätzwert von 65'000.- ins Brandkataster eingetragen. Bauherr des "Wohnhauses mit Laube" war der Bäcker Fritz Wasser-Fricker.
Beschreibung:Das Wohnhaus befindet sich am nördlichen Ortsausgang auf einer leicht erhöhten, terrassierten Hanglage über der Hauptstrasse. Die grosse Parzelle umfasst eine eigene Zufahrt und teilweise alten Baumbestand. Zum Haus gehört eine wohl bauzeitliche Garage. Der typische Heimatstilbau unter tief herabgezogenem, unten mansarddachähnlich geschweiftem Satteldach öffnet sich mit seinen hohen Giebelfronten nach Osten und Westen und mit ebenfalls geschweiften, abgewalmten Quergiebeln nach Süden und Norden. Der rechteckige Baukörper wird volumetrisch einerseits durch das bewegte Dach, anderseits durch verschiedene Elemente im Erdgeschoss aufgelockert: Gegen Westen schafft eine vorgestellte verglaste Loggia mit aussenliegendem Wandbrunnen eine Verbindung zum Garten. Gegen Süden zeigt ein polygonalen Erdgeschosserker mit darüberliegendem Balkon die Lage des Wohnzimmers und an der offenen Nordostecke wurde ein witterungsgeschützter Eingangsbereich vor dem Hauseingang geschaffen. Die mit Sprossen versehenen Fensteröffnungen sind wohlproportioniert und mit Kämpfer und zwei Flügeln ausgestattet. Ihre Anordnung und Grösse wiederspiegelt die innere Raumorganisation.
Die Wohnung erstreckt sich über drei Geschosse. Der Grundriss folgt dem gängigen Schema mit firstparallelem Mittelgang, südseitiger Anordnung von Salon und Esszimmer sowie einer dienenden Raumschicht mit Treppenhaus, Küche und Bädern gegen Norden. Die gediegene Innenaustattung mit Täfer und Parketten aus der Bauzeit ist erhalten.
Anmerkungen:
Erwähnung in anderen Inventaren:- ICOMOS Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz, Kanton Aargau, 4163-9.
- Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), nationale Bedeutung.
Quellen:- Staatsarchiv Aargau, CA.0001/0300, 1899 - 1938: Brandkataster Gemeinde Frick.
Reproduction conditions:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=117157
 

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