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23.4 Berechnung der Elternschaftsbeihilfe

Die Elternschaftsbeihilfe berechnet sich anhand der Differenz zwischen den voraussichtlichen Jahreseinkünften und dem Grenzbetrag gemäss § 22 Abs. 2 SPV.

Der Grenzbetrag für das Vermögen ist überschritten, wenn steuerbares Vermögen vorhanden ist (§ 27 Abs. 1 lit. d SPG). Ein Anspruch auf Elternschaftsbeihilfe entfällt somit.

Die Elternschaftsbeihilfe wird wie folgt berechnet:

Elternschaftsbeihilfe = Grenzbetrag pro Jahr/2 minus voraussichtliche Jahreseinkünfte/2

Die Elternschaftsbeihilfe wird in der Regel im Voraus in monatlichen Raten ausgerichtet (§ 28 Abs. 1 SPG). Jede Veränderung in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen muss umgehend der Sozialbehörde gemeldet werden (§ 2 Abs. 3 SPG). Eine Änderung in den Verhältnissen kann dazu führen, dass die Anspruchsberechtigung respektive die Höhe der Elternschaftsbeihilfe neu geprüft werden muss.