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Fahrende

Der Kanton Aargau berücksichtigt die Bedürfnisse der Fahrenden, indem er – gestützt auf Entscheide des Regierungsrats und des Grossen Rats – eine Fachstelle betreibt und aktiv den Mangel an Halteplätzen angeht.

Obwohl in den letzten Jahren einige Halte­plätze saniert und aus­gebaut werden konnten, besteht im Aargau weiterhin ein Mangel an Halte­möglich­keiten. Es ist deshalb von grosser Bedeutung, dass Kanton und Gemeinden für die ethnische Minder­heit der in der Schweiz wohn­haften aktiv Fahrenden Stand- und Durchgangs­plätze zur Verfügung stellen und auch die Möglich­keiten und die Akzeptanz von Spontan­halten fördern. Das Nomaden­tum bleibt nach wie vor eines der wesentlichen Elemente der kulturellen Identität der Fahrenden und ist unmittelbar mit der Ausübung ihrer verschiedenen Erwerbs­tätigkeiten verbunden.

Konzept

Im "Konzept Stand- und Durchgangs­plätze für Fahrende Kanton Aargau" sind die Grund­sätze und der Handlungs­bedarf im Zusammen­hang mit den Halte­plätzen für Fahrende fest­gehalten. Das Konzept, das 2021 aktualisiert und vom Regierungs­rat genehmigt wurde, anerkennt die Thematik als kantonale Aufgabe.

Das Konzept behandelt folgende Punkte:

  • Fahrende in der Schweiz (Identität und Lebens­weise, Organisationen)
  • Die verschiedenen Arten des Haltens (Kriterien und Standort­anforderungen)
  • Fahrende im Kanton Aargau (Ausgangs­lage, rechtliche Grund­lagen)
  • Aufgaben des Kantons und der Gemeinden

Fachstelle

Die Fachstelle Fahrende ist Anlauf­stelle zu allen Fragen rund um die Fahrenden im Kanton Aargau, stellt die erforderlichen Kontakte zwischen allen Beteiligten sicher und vermittelt bei Bedarf.

Aufgaben der Fachstelle

  • Evaluation, Zonierung und Bau neuer Plätze, Sanierung bestehender Plätze
  • Betreuung der Betreiber von Plätzen
  • Öffentlichkeits­arbeit und Medien­kontakte
  • Zusammen­arbeit mit Bund und Organisationen der Fahrenden
  • Krisen­interventionen und Beratung