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Hightech Zentrum Aargau startet 165 neue Förderprojekte

Brugg AG - Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) hat mit Hochschulen im vergangenen Jahr 165 neue Projekte begonnen. Dafür konnte es mit 9,2 Millionen Franken eine rekordhohe Summe einwerben. Beim 12. Jahresanlass warnte das HTZ die Politik vor einer Beschneidung der Mittel für Förderprogramme.

(CONNECT) Das Hightech Zentrum Aargau hat am 26. August 2025 seinem Aufgabenspektrum entsprechend auch den 12. Jahresanlass ins Zeichen der Innovationsförderung gestellt. Das Bedürfnis hiesiger Unternehmen nach einem Wissens- und Technologietransfer von den Hochschulen in die Wirtschaft sei ungebrochen, heisst es in seiner Medienmitteilung.

Darauf deute auch der Umstand hin, dass es dem HTZ 2024 gelungen sei, mit 9,2 Millionen Franken 1 Million mehr einzuwerben als im Vorjahr. „Davon profitieren grossmehrheitlich Aargauer KMU“, so das HTZ. Mit diesen Geldern sind im vergangenen Jahr den Angaben zufolge gemeinsam mit Fachhochschulen und Universitäten 165 Förderprojekte gestartet worden. Auf diesem Weg fänden Erkenntnisse aus der akademischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit ihren Weg in marktfähige Prozesse, Dienstleistungen oder Produkte.

Als sein niederschwelligstes Förderinstrument bezeichnet das HTZ die Machbarkeitsstudie. Jährlich würden rund 40 davon durch Hochschulen vorgenommen. Neu ist die Anzahl Studien pro Unternehmen nicht mehr begrenzt, dafür liegt die Kostenobergrenze pro Studie nun bei 40'000 Franken. Ihre konkreten und gemeinsam mit dem HTZ und der Fachhochschule Nordwestschweiz durchgeführten Projekte stellten die drei Firmen Naviswiss aus Brugg AG, Profilsager aus Dürrenäsch AG und Yeastup aus dem Technopark Aargau in Brugg vor.

Bei der Veranstaltung im kultur & kongresshaus aarau machte Geschäftsführer Martin A. Bopp laut der Mitteilung auf die aktuellen Sparmassnahmen des Bundes aufmerksam, von der auch die Innovationsförderung betroffen sei. „Dies ist keine gute Entwicklung, gerade in einer Zeit, in der Unternehmen durch die Weltpolitik noch mehr unter Druck kommen werden“, wird Bopp zitiert. Er habe Politikerinnen und Politiker dazu aufgerufen, sich bei den Beratungen des Entlastungspakets 27 für die Förderprogramme einzusetzen. ce/mm

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