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Smart Service Portal bietet digitale Dienstleistungen von Kanton und Gemeinden auf einen Klick

Neues Angebot erleichtert Einwohnerinnen und Einwohnern, Unternehmen, Organisationen und Vereinen den Verkehr mit Verwaltung und Behörden

Kanton und Gemeinden schaffen ein gemeinsames Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen, Organisationen, Vereine usw., um digitale Dienstleistungen der öffentlichen Hand möglichst einfach, effizient und mit niederschwelligem Zugang nutzen zu können. Regierungsrat Dr. Markus Dieth, Vorsteher Departement Finanzen und Ressourcen, und Patrick Gosteli, Präsident der Aargauer Gemeindeammänner-Vereinigung, würdigten das Projekt der Fachstelle Organisation Smart Services Aargau als Modellbeispiel für die Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinden. Das neue Portal kann direkt über www.ag.ch/smartserviceportal oder über die Webseiten der mitmachenden 167 Gemeinden genutzt werden. Es wird in den nächsten Jahren fortlaufend ausgebaut und optimiert.

Kanton und Gemeinden erbringen zugunsten von Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft, Organisationen, Verbänden, Vereinen und weiteren vielfältige Dienstleistungen und erfüllen umfassende Aufgaben, die das Zusammenleben sowie wirtschaftliche, kulturelle, sportliche Aktivitäten usw. im Aargau möglich machen. Vielfach sind damit Bestätigungen, Gesuche, Bewilligungen, Unterstützungsanträge usw. verbunden: Zum Beispiel bei Fristerstreckungen für die Steuererklärung, Zivilstandsänderungen, Durchführung von Veranstaltungen, Einlösung von Fahrzeugen, Benutzung von Mietlokalitäten usw.

Kanton und Gemeinden schaffen mit dem Smart Service Portal ein zusammenfassendes, gemeinsames Angebot von digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Hand. Dieses Angebot ist ab sofort verfügbar und kann via www.ag.ch/smartserviceportal sowie Webseiten der mitmachenden Gemeinden genutzt werden.

Zentraler Zugang als digitales Eingangstor zu zahlreichen digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Hand

Zwar verfügen der Kanton und die 200 Gemeinden auf ihren Webseiten bereits über digitale Dienstleistungen und Angebote. Jedoch ist für die Einwohnerinnen und Einwohner nicht immer klar, wo welche Dienstleistung zu beziehen ist. Regierungsrat Dr. Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR), erläutert die neue digitale Bürgerfreundlichkeit: "Mit dem heute vom Kanton und den Gemeinden lancierten Smart Service Portal gibt es nun einen einzigen zentralen Zugang zu behördlichen Dienstleistungen wie Bescheinigungen, Gesuchen, Bewilligungen, Fristverlängerungen und vielem mehr. Das neue Smart Service Portal ist damit das digitale Eingangstor zur smarten und sicheren Zukunft der öffentlichen Dienstleistungen."

Der Finanzdirektor und Vorsitzende der Steuerung Smart Services Aargau würdigt das Smart Service Portal als Modellbeispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden: "Diesen Service schaffen wir für alle Einwohnerinnen und Einwohner, die Unternehmen, Vereine und Organisationen, die künftig ihre Anliegen und Bedürfnisse im Kontakt mit den Verwaltungen effizienter und einfacher abwickeln wollen. Damit erfüllen wir die steigenden Ansprüche unserer Kundinnen und Kunden, immer mehr Dienstleistungen digital zu beziehen. Einfach, ortsunabhängig und zu jeder Tages- und Nachtzeit."

Wichtiges Gemeinschaftsprojekt für die Gemeinden

Auch Patrick Gosteli, Präsident der Aargauer Gemeindeammänner-Vereinigung, betont den Vorbild- und Beispielcharakter der Zusammenarbeit der beiden Staatsebenen bei Digitalisierungsvorhaben: "Gemeinden und Kanton pflegen schon seit langer Zeit eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Bereitstellung von elektronischen Dienstleistungen – bisher unter dem Titel 'E-Government Aargau'. Mit Smart Services Aargau wird diese Zusammenarbeit mit noch mehr Dienstleistungen verstärkt. Im Zentrum stehen dabei digitale Angebote und Dienstleistungen zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner, von Wirtschaft und Gewerbe im Kanton Aargau – über die Grenzen der Staatsebenen hinweg benutzerfreundlich fokussiert präsentiert."

Smart Services Aargau sei aber auch für die Gemeinden selbst ein sehr wichtiges Gemeinschaftsprojekt, erklärt der Präsident der Gemeindeammänner-Vereinigung: "Die Gemeinden fassten 2020 ihre übergeordneten Digitalisierungsaktivitäten in der Fit4Digital GmbH zusammen; aktuell machen über 80 Prozent aller Gemeinden, nämlich 167 der 200 Gemeinden, in diesem Projekt mit. Diese Gemeinden decken zudem über 90 Prozent der Bevölkerung ab. Das Projekt zeigt, dass es angesichts der komplexen Herausforderungen immer wichtiger ist, gemeinsam Synergien nutzen zu können. Auf das mit Smart Services Aargau Erreichte dürfen wir stolz sein."

Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung

Bereits ein Jahr zuvor, 2019, hatte der Kanton das Programm SmartAargau lanciert, um mit gezielten Impulsen und Investitionen die Digitalisierung und Modernisierung der Kantonsverwaltung voranzutreiben.

"Die Digitalisierung unseres Alltags verpflichtet die öffentliche Hand, ihre Prozesse neu zu organisieren, zu strukturieren und zu optimieren", erklärt Staatsschreiberin Joana Filippi, "im Fokus steht der Mehrwert für die Bevölkerung und für die Wirtschaft des Kantons Aargau; sie profitieren von einem schnellen und einfachen sowie orts- und zeitunabhängigen Austausch mit der Verwaltung."

Das Smart Service Portal bedeute einen grossen und wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung und Modernisierung der öffentlichen Hand im Kanton Aargau.

Wie funktioniert das Smart Service Portal?

Die Nutzerinnen und Nutzer können künftig über die Webseite ihrer Gemeinde (Verlinkung mit Absprung beziehungsweise Weiterleitung auf www.ag.ch/smartserviceportal oder direkt über www.ag.ch/smartserviceportal) zum gemeinsamen Angebot von digitalen Dienstleistungen von Kanton und Gemeinden gelangen. Login / Identifikation sind via SwissID oder mit Benutzername und Passwort – später mit Registrierung mittels der AHV-Nummer – möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Allerdings ist nur nach einer Anmeldung der Zugriff auf alle übergeordneten, zentralen Digitalangebote möglich sowie auf allfällige spezifische Angebote der Wohngemeinde (zum Beispiel Bestellungen bei einem regionalen Zivilstandsamt: Die Portalnutzerin oder der Portalnutzer muss den Ereignisort angeben und die Bestellung wird an das zuständige Aargauer Zivilstandsamt zur Bearbeitung weitergeleitet). Die bisher bei Fit4Digital mitmachenden 167 der 200 Gemeinden (über 80 Prozent der Gemeinden; über 90 Prozent der Bevölkerung) werden sukzessive ihre Digitalangebote von der eigenen Gemeindewebseite auf www.ag.ch/smartserviceportal überführen, wobei die bisherigen Zugangsmöglichkeiten über einen gewissen Zeitraum aufrechterhalten werden. Es ist das Ziel, den Transformationsprozess bis spätestens Ende 2023 abschliessen zu können, wobei das Angebot mit den Editionen 2022 und 2023 weiter vervollständigt werden soll.

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Gruppenfoto (v.l.n.r.) Patrick Gosteli, Gemeindeammann Böttstein, Grossrat, Präsident Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau (GAV), Joana Filippi, Staatsschreiberin, Staatskanzlei, Regierungsrat Dr. Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen
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Beschreibung (v.l.n.r.) Patrick Gosteli, Gemeindeammann Böttstein, Grossrat, Präsident Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau (GAV), Joana Filippi, Staatsschreiberin, Staatskanzlei, Regierungsrat Dr. Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen
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