Widen/Rudolfstetten: Nächtliche Einbruchsserie
Unbekannte Einbrecher suchten in der Nacht fünf Einfamilienhäuser in Rudolfstetten und weitere fünf in Widen heim. Die Einbrecher erbeuteten mehrheitlich Portemonnaies mit Bargeld.
Geräusche weckten die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Haldenstrasse in Widen am Freitag, 12. Oktober 2007, kurz nach 02:00 Uhr. Als sie nachschauten, überraschten sie im Haus einen Unbekannten. Dieser flüchtete sofort ins Freie und verschwand. Die alarmierte Kantonspolizei fahndete sofort mit mehreren Patrouillen, konnte den Flüchtigen jedoch nirgends mehr antreffen.
Um 04:40 Uhr schreckte die hauseigene Alarmanlage die Bewohner eines Einfamilienhauses am Kreuzacker in Rudolfstetten aus dem Schlaf. Die Bewohner sahen nur noch, wie zwei Unbekannte vom Haus wegrannten. Auch hier blieb die sofortige intensive Fahndung erfolglos.
Nach Tagesanbruch gingen bei der Kantonspolizei weitere acht Einbruchsmeldungen von Einfamilienhausbesitzern aus den beiden Gemeinden ein. Soweit bis jetzt bekannt suchten Einbrecher in Widen fünf Gebäude an der Haldenstrasse und an der Fuchsweidstrasse heim. In Rudolfstetten verteilen sich die fünf Tatorte auf verschiedene Strassen innerhalb des gleichen Wohnquartiers.
Von den schlafenden Hausbewohnern unbemerkt drangen die unbekannten Einbrecher mehrheitlich durch die Sitzplatztüre ins Haus ein. Diese hatten sie zuvor lautlos aufgebohrt und entriegelt oder einfach aufgewuchtet. Soweit sie überhaupt Beute machten, entwendeten die Einbrecher Portemonnaies mit Bargeld oder Mobiltelefone, welche im Erdgeschoss deponiert waren. Deliktsbetrag und Sachschaden können noch nicht beziffert werden, dürften sich aber sich auf mehrere tausend Franken belaufen.
Bereits in der Nacht auf Donnerstag, 11. Oktober 2007, waren in Berikon unter ähnlichen Umständen drei Einfamilienhäuser Ziel von unbekannten Einbrechern geworden.
Die Kantonspolizei prüft, ob und welche Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Straftaten bestehen. Gleichzeitig ruft die Kantonspolizei zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wer verdächtige Feststellungen macht, sollte diese umgehend der Polizei (Notruf 117) melden.