Dienst oder Wehrpflichtersatzabgabe

Dienstpflichtige Schweizer Bürger müssen Militär oder Zivildienst nicht zu verwechseln mit dem Dienst im Zivilschutz leisten. Wer seinen Dienst nicht leisten kann, muss die Wehrpflichtersatzabgabe bezahlen.

Eine Humorvolle Illustration zum Thema Wehrpflichtersatz.
Ill.: H. Bossard © Kanton Aargau

Die Wehrpflichtersatzabgabe (WPE) beträgt 3 Prozent des taxpflichtigen Einkommens. Basis ist das steuerbare Einkommen. Die Mindestabgabe beträgt jährlich 400 Schweizer Franken. Sie wird grundsätzlich vom 20. bis zum 30. Altersjahr geschuldet; bei Dienstverschiebern bis zum 34. Altersjahr.

Veranlagung und Bezug

  • Zuständig ist Ihr Wohnortskanton (wohnhaft am 31.12. des Ersatzjahres) wo Sie angemeldet sind.
  • Die Veranlagung beruht auf der direkten Bundessteuer, in speziellen Fällen auf der kantonalen Steuer oder einer besonderen Ersatzabgabeerklärung.
  • Ersatzpflichtig ist, wer während mehr als sechs Monaten nicht in einer Formation der Armee eingeteilt ist und nicht der Zivildienstpflicht untersteht.
  • Die Veranlagung für den Wehrpflichtersatzerfogt jährlich.
  • Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage.
  • Bei Nichtbezahlen läuft der Verzugszins und das Mahnverfahren.
  • Bleibt die Zahlung weiterhin aus, wird das kostenpflichtige Betreibungsverfahren eingeleitet.
  • Provisorisch bezogene Abgaben werden auf die gemäss definitiver Veranlagung geschuldeten Abgaben angerechnet.
  • Mit der definitiven Veranlagung werden zu wenig bezahlte Beträge nachgefordert und zuviel bezahlte Beträge zurückbezahlt.
  • Im Ersatzjahr geleistete Schutzdiensttage (Zivilschutz) haben eine weitere Reduktion der Ersatzabgabe zur Folge (1 Tag Schutzdienst = 4% Reduktion)


Online-Überweisungen / E-Banking und E-Finance

  • Bei Online-Überweisungen ist immer der zu überweisende Betrag in Schweizer Franken sowie die Referenz-Nr. gemäss ESR-Einzahlungsschein zu verwenden.
  • Für Überweisungen aus dem Ausland fragen Sie uns bitte an.


Stundung und Ratenzahlung

Befinden Sie sich in finanziellen Schwierigkeiten, so können Sie uns ein diesbezügliches Gesuch um Stundung (Verlängerung der Zahlungsfrist) oder Ratenzahlung stellen.

Auf Stundung und Ratenzahlung wird ein Verzugszins erhoben.

Nehmen Sie frühzeitig mit uns Kontakt auf.

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